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WAS IST NOTWENDIG IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG

Vom 23. bis 25. November 2018 fand unsere 98. medizinethische Tagung statt mit dem Thema
WAS IST NOTWENDIG IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG?
»choosing wisely – klug entscheiden« – Woran fehlt es – wo wäre weniger mehr?

Viele diagnostische oder therapeutische Maßnahmen werden heute angewandt, obwohl es nur unzureichende wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit gibt. Vielfach wird ein Nebeneinander von Über- und Unterversorgung beklagt.
Aber: Welche Notlagen belasten Kranke und Patienten, welche beschäftigen Ärzte, Pflegende, Therapeuten? Welche Mittel und Methoden gelten warum als notwendig? Was ist das rechte Maß und wer findet das wie heraus?
Wo ist die Grenze zwischen normalen Anpassungsprozessen und behandlungsbedürftiger Krankheit?

Unsere interdisziplinäre Tagung stellte sich diesen Fragen und suchte gemeinsam mit den Referent(inn)en nach tragfähigen Antworten.

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Referent Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe

Prof. Raspe beim Vortrag

Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe

Beim Vortrag

Prof. Dr. Dr. Eva Winkler

Gespräch Prof. Winkler und Dr. Polenz

Prof. Dr. Dr. Daniel Schäfer

Gespräch Prof. Schäfer und Dr. Polenz

Referentin Dr. Gudula Berger

Vortrag von Dr. Berger

Gespräch Dr. Berger und Dr. Polenz

Gästekreis der Ärztetagung

Protokollantin

Blick ins Plenum

Blick ins Plenum II

Bei der Diskussion I

Bei der Diskussion II

Bei der Diskussion III

Bei der Diskussion IV

Bei der Diskussion V

Bei der Diskussion VI

Bei der Diskussion VII

Aufmerksame Zuhörer II

Aufmerksame Zuhörer

Zu dieser Tagung stehen im Download-Bereich Materialien zur Verfügung. (Passwortgeschützt)

Unsere Referentinnen und Referenten:
Dr. med. Dipl. human. biol. GUDULA BERGER, Münster, ist Leiterin der Patientenberatung von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe.

Prof. Dr. med. Dr. phil. HEINER RASPE, Münster, studierte Medizin in Freiburg und Lübeck, Soziologie in Freiburg und promovierte in beiden Fächern; Facharzt für Innere Medizin-Rheumatologie, Veniae legendi für Medizinische Soziologie und Sozialmedizin. 1989 – 2010 Direktor des Instituts für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Lübeck, 2010 – 2015 Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin an der Universität Lübeck, seit 2015 Gastwissenschaftler am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Universität Münster.

Apl. Prof. Dr. med. Dr. phil. DANIEL SCHÄFER arbeitet seit 1995 am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte liegen in den Bereichen Geschichte des Alter(n)s und des Todes (Schwerpunkt Frühe Neuzeit), der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Gesundheitskonzepte. Als Arzt, Germanist und Laientheologe interessiert er sich für Bezüge zwischen Medizin und Literatur sowie Religion und Heilkunde.

Prof. Dr. med. Dr. phil. EVA WINKLER, Heidelberg, studierte Medizin in Heidelberg und Berlin, Medizin- und Gesundheitsethik in Boston und Basel und promovierte in beiden Fächern; Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie; seit 2012 Oberärztin für Medizinische Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg und Habilitation an der LMU München. Leiterin des Forschungsschwerpunktes “Ethik und Patientenorientierung in der Onkologie” am NCT der Universitätsklinik Heidelberg.

AUSZUG AUS DEM TAGUNGSPROGRAMM:

FREITAG, 23.11.2018

18.00 h Beginn mit Abendessen
19.00 h Begrüßung und Einführung durch Lic. theol. Dorothee M a n n , Die Hegge

Prof. Dr. med. Dr. phil. Heiner R a s p e , Münster:
NOTWENDIGES IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG
Eine Problemanzeige

SAMSTAG, 24.11.2018

Prof. Dr. Eva W i n k l e r , Heidelberg:
ÜBERTHERAPIE UND RATIONIERUNG IN DER ONKOLOGIE
– alles eine Frage der Bewertung?

Prof. Dr. med. Dr. phil. Daniel S c h ä f e r , Köln:
MEDIKALISIERUNG DES ALTER(N)S – auch eine historische Frage

 Dr. med. Gudula B e r g e r , Münster:
WUNSCH UND WIRKLICHKEIT
Die Sicht des Patienten

SONNTAG, 25.11.2018

Prof. Dr. med. Dr. phil. Heiner Raspe, Münster
CHOOSING  WISELY – KLUG ENTSCHEIDEN
Woran fehlt es? Wo wäre weniger mehr?

Die Gespräche leitete Dr. med. Ulli Polenz, Paderborn

TAGUNGSLEITUNG: Dorothee Mann, Die Hegge