
Wir leben in einer Welt, in der Polarisierungen und Feindbilder zunehmen. Oft scheint es, als müssten wir uns für eine Seite entscheiden und die „anderen“ überzeugen oder bekämpfen. Und dann werden die Gräben noch tiefer.
Der Workshop möchte diese gesellschaftlichen Herausforderungen im ganz Persönlichen in den Blick nehmen:
In dem Workshop geht es darum, uns in radikaler Akzeptanz zu üben, und anzunehmen, dass etwas oder jemand so ist wie es, er oder sie ist, dass sich weder der oder die andere, noch ich ändern MUSS.
Es geht um die Erkenntnis, dass es nicht das eine richtige Verhalten gibt. Nur dann ist es möglich, auf der Grundlage unserer Werte und in echter Kooperation ins Handeln zu kommen. Und dann KÖNNEN wir uns verändern, wachsen und mutig nächste Schritte gehen – aber nicht aufgrund von Druck oder Anpassung, sondern aus unserer Integrität heraus. Dann kann es passieren, dass plötzlich auch die anderen ganz anders sind, als wir dachten.
In verschiedenen Erfahrungsspielräumen werden wir uns mit den uns umgebenen Machtstrukturen, mit Polarisierungen, Zuschreibungen, Aus- und Abgrenzungen und unserem Auftreten in dieser Welt beschäftigen.
Gleichzeitig bietet der Workshop eine Einführung in die Grundkoordinaten des Veto-Prinzips®. Der Fokus liegt dabei auf der Statuslehre mit den vier Statustieren Löwe, Kläffer, Erdmännchen und Schildkröte. Dabei werden in verschiedenen Erfahrungsspielräumen echte Situationen der Teilnehmer*innen (oft mit viel Lachen und Leichtigkeit) nachgespielt und du kannst dich im geschützten Rahmen spielerisch an die Grenze deiner „Statuskomfortzone“ wagen. Die gesellschaftlich so festgefügt scheinenden Strukturen werden dann weicher – denn am Ende sind wir alle nur Menschen. Du brauchst keinerlei Vorwissen, nur Lust, dir selbst und anderen zu begegnen.
Das Seminar wird von Judith Matern geleitet.
Unsere Referentin:
Judith Matern, Freiburg
Judith Matern ist Theaterpädagogin und Lehrerin, sie lebt und wirkt in Freiburg. Immer wieder hat sie in ihrem Arbeitsalltag erlebt, wie Konflikte oder Missverständnisse zu Trennung führen. Deshalb forscht sie seit vielen Jahren dazu, was Menschen in Verbindung zu sich und anderen bringen kann. Antworten hat sie in Ausbildungen zur TZI (Themenzentrierter Interaktion nach Ruth Cohn) und dem Veto-Prinzip nach Maike Plath, sowie in Kursen zu Gefühlsarbeit von Vivian Dittmar, Trauma-informierten Ansätzen nach Thomas Hübl und ihrer regelmäßigen Yoga-Praxis gefunden. Weitere Informationen auf: www.wuerde-voll-lernen.de
Veranstaltungsleitung und Ansprechpartnerin:
Dr. Sandra Legge, Die HEGGE
| Mittwoch, 10. Februar 2027 | |
| 11.00 Uhr | Beginn mit Stehkaffee |
| 11.15 Uhr | Begrüßung und Hinführung durch Dr. Sandra Legge, Die HEGGE |
| anschließend |
Judith Matern, FreiburgIn der Gruppe ankommen und Ausrichtung |
| nachmittags und abends | Einführung in die demokratische Führung des Veto-Prinzips® |
| Donnerstag, 11. Feburar 2027 | |
| ganztägig |
Judith MaternÜbungen zur Radikalen Akzeptanz und nach der eigenen Wirkmacht/Einführung in die Statuslehre des Veto-Prinzips® |
| Freitag 12. Februar 2027 | |
| vormittags |
Judith MaternSymbolisches Kapital/Auftrittsübung |
| 15.00 Uhr | Seminarende |
Der Teilnehmerbeitrag von 325,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden
Anmeldeformular
Thema: Im Annehmen gestalten. Workshop nach dem Veto-Prinzip nach Maike PlathDatum: 10.02.2027 11:00 - 12.02.2027 15:00
Kosten: 325,00