Programm

TANZPÄDAGOGISCHES SEMINAR

Dieses Seminar findet statt unter Anwendung eines behördlich anerkannten Hygienekonzepts der Hegge, d.h. unter Beachtung aller Regelungen und Maßnahmen zur Infektionsvermeidung.

Wir laden innerhalb unserer Reihe „Tanz als Gebet I Meditative Tänze zur persönlichen und beruflichen Fortbildung“ vom 5. bis  7. Februar 2021 (Fr – So) freundlich ein zu unserem tanzpädagogischen Seminar mit Ulrike Knobbe. Das Seminar steht unter dem Thema:

“Wer die Wendung nicht scheut, findet die Mitte” (Gernot Candolini)
LABYRINTH-TÄNZE

Unsere Lebenswege verlaufen selten schnurgerade. Da gibt es Phasen des Innehaltens, Zögerns, Insichgehens wie auch Zeiten, wo wir uns wenden, wo wir umkehren, wo wir eine neue Richtung einschlagen müssen oder wollen.
Es gibt den Stillstand, vielleicht sogar den Rückschritt, wenn nichts mehr zu gehen scheint, und die Erkenntnis, sich auf dem Holzweg zu befinden.
Wir kennen jedoch auch den mutigen Schritt nach vorn, Situationen, die uns so beflügeln, dass wir wie von selbst jedes Hindernis überwinden, über Gräben hinweg getragen werden. Pfade des Lebens wechseln und wandeln sich. Mancher muss dunkle Labyrinthe durchwandern, bis sich neues Licht auftut, bis sich ein Ausweg findet, bis sich ein Umweg als richtiger Weg erweist, man nach Irrwegen zurückgefunden hat…

Das Labyrinth ist ein altes Lebenssymbol. Es ist kein Irrgarten sondern ein kreuzungsfreier, ein-gängiger Weg, der unaufhaltsam auf die Mitte zuführt, jedoch durch zahlreiche zeitraubende Umwege und Windungen hindurch. Labyrinth-Darstellungen finden sich in Felsen geritzt, auf Münzen, Mosaiken und Handschriften. Wir kennen es aus der griechischen Mythologie und als Fußbodenlabyrinth in der Kathedrale von Chartres.

Das Labyrinth ist aber auch ein Platz, auf dem getanzt wurde, und das Schlängeln des Labyrinthweges ist auch selbst eine Tanzfigur. Wir lernen Tänze kennen, die uns das Labyrinth näher bringen und uns von außen nach innen führen, in die eigene Mitte.

„Im Labyrinth verliert man sich nicht. Im Labyrinth findet man sich. Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus, im Labyrinth begegnet man sich selbst“ (Hermann Kern)

„Wer ein Labyrinth begeht,
weiß selten, wo sein Fuß grad steht.
Doch wie auch greifen seine Schritte,
stets kreisen sie um eine Mitte.
Wer dorthin kommt, der findet sich;
Der ist vereint mit Gott und sich“.   (Hubertus Halbfas)

Unsere Referentin:

Ulrike Knobbe, Diplomsozialpädagogin aus Kassel,
bis 2019 Klinikseelsorgerin an verschiedenen Kliniken im Werra-Meißner-Kreis und in Kassel. Außerdem Seminarleiterin im Bildungsforum Sankt Michael in Kassel.
Sie leitet seit 22 Jahren einen Frauentanzkreis, der auch in Eucharistiefeiern tanzt, und bietet Tanztage und -wochenenden in den Gästehäusern verschiedener Klöster an. Ausgebildet als „Meditationsleiterin“ im Bistum Münster sowie in „Tanz als Gebet“ bei Dr. Gabriele Wollmann hat sie auch bei anderen Tanzleiterinnen immer wieder dazugelernt und in Körpergebet und Tanz eine für sie stimmige Gebetsform entdeckt.

Tagungsleitung: Dorothee Mann, Die Hegge

Anreise:          Freitag, 5. Februar 2021, bis 18.00 Uhr (Beginn mit Abendessen)
Abreise:          Sonntag, 7. Februar 2021, gegen 15.30 Uhr

Bitte zum Seminar mitbringen:

  • leichte Tanzschuhe
  • leichte, bequeme Kleidung

 

 

 

 

 

Anmeldeformular

Thema: TANZPÄDAGOGISCHES SEMINAR
Datum: 05. 02. 2021 - 07. 02. 2021
Kosten: € 220,00





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    Bitte beachten: Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen werden nicht erstattet (Pauschalkalkulation).