Wer mitreden möchte, muss informiert sein!

In einer Gesellschaft, die sich immer schneller verändert, tut es gut, sich seines eigenen Standpunktes zu vergewissern und im Austausch mit Gleichgesinnten aktuelle Fragen zu diskutieren.

Unser Seminar „Gesellschaft im Wandel – Gott und die Welt“ wird eröffnet mit einem Vortrag von Hauptman Robin Lintemeier. Er geht folgenden Fragen nach: Vor welchen sicherheitspolitischen Herausforderungen stehen wir, und wie können wir diese bewältigen? An welchen Stellschrauben müssen wir in der Bundeswehr drehen? Was muss sich gesellschaftlich ändern?

Einen Blick richten wir in den Globalen Süden, wo Kleinbauern in Madagaskar unter sehr schwierigen Bedingungen versuchen, ihre Existenz zu sichern.

Transformation! Das ist das Stichwort in den nächsten Jahren im Erzbistum Paderborn. Kirche steht vor enormen Veränderungen. Wohin entwickelt sich die Kirche? Warum wird dieser Weg gegangen? Welche Schritte stehen an? Darüber wird Msgr. Kurte informieren und mit den Teilnehmer/innen ins Gespräch kommen.

Die Bundesregierung ist seit einem Jahr im Amt.
Was hat sie bisher erreicht, und welche aktuellen Fragen treiben die Menschen und die politisch Verantwortlichen um?
Neben den hochaktuellen Vorträgen bleibt viel Zeit zum Diskutieren und zum Gespräch.

Unsere Referenten:

 

Hauptmann Robin Lintemeier, Nieheim

Master of Arts in Internationalen Beziehungen, Feldjägeroffizier bei der Bundeswehr, 2020-2024 Zugführer bei den Feldjägern in Augustdorf, in dieser Zeit drei Mal in Litauen eingesetzt worden.

Dagmar Feldmann, Die HEGGE

Dipl.-Ing. agr., Bildungsreferentin, Vorsitzende des Vereins Santatra – Partnerschaft mit den Menschen in Madagaskar e.V.

Msgr. Andreas Kurte, Brakel

Jahrgang 1964, Priesterweihe 1990, Leiter des pastoralen Raumes Brakeler Land und Dechant des Dekanates Höxter, Domkapitular.

Christian Haase MdB, Beverungen/Berlin

Dipl. Verwaltungswirt (FH), seit 2013 Direktkandidat der CDU für Höxter – Lippe II, Vorsitzender der AG Kommunalpolitik der CDU/CSU Bundestags-fraktion, 2001 -2004 Beigeordneter, 2004 -2013 Bürgermeister der Stadt Beverungen.

Gesprächsleitung: Hubertus Fehring, Brakel

Tagungsleitung und Ansprechpartnerin: Dagmar Feldmann, Die HEGGE

Auszug aus dem Tagungsprogramm:

 

Dienstag, 10. Februar 2026  
09.00 Uhr Beginn mit Stehkaffee
  Begrüßung und Einführung durch Dagmar Feldmann, Die HEGGE
anschließend
Robin Lintemeier, Nieheim

Aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen und die Auswirkungen auf die Bundeswehr

nachmittags
Dagmar Feldmann, Die HEGGE

„Unter widrigen Lebensbedingungen die eigene Existenz sichern“ – Kleinbauern in Madagaskar

 
Monsignore Andreas Kurte, Brakel

Transformation! Wohin entwickelt sich die Kirche von Paderborn?

abends Geselliger Abend
Mittwoch, 11. Februar 2026  
vormittags Wortgottesdienst
 
Christian Haase MdB, Beverungen/Berlin

Aktuelle bundespolitische Fragen

nachmittags Reflexion des Seminars
15.00 Uhr Ende der Tagung

Der Teilnehmerbeitrag von € 170,00 (Mitglieder der Senioren-Union Höxter: € 120,00) enthält die Seminargebühr, einschließlich Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden

Anmeldeformular

Thema: Gesellschaft im Wandel
Datum: 10.02.2026 09:00 - 11.02.2026 15:00
Kosten: € 170,00 (Mitglieder der Senioren-Union Höxter: € 120,00)

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    Fahrgemeinschaft

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    Die orthodoxen Kirchen prägen heute religiöse, kulturelle und gesellschaftspolitische Entwicklungen in vielen Teilen Europas. Verwurzelt in jahrhunderte-alten Traditionen stehen sie zugleich vor tiefgreifenden Umbrüchen: politische Spannungen, gesellschaftlicher Wandel, neue ethische Herausforderungen und innerkirchliche Aushandlungsprozesse verändern ihr Selbstverständnis und ihre öffentliche Rolle. Zwischen bewahrter Überlieferung und notwendiger Erneuerung entstehen Dynamiken,  die weit über kirchliche Kontexte hinauswirken.

    Wie positionieren sich orthodoxe Kirchen in gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten? Welche Verantwortung übernehmen sie in der Politik und in der Zivilgesellschaft in diversen europäischen Ländern? Und wie gestalten sich innerorthodoxe Beziehungen in Zeiten geopolitischer Konflikte?

    Die Tagung bringt ausgewiesene Fachleute aus Theologie und Ökumene zusammen, um historische Grundlagen und aktuelle Entwicklungen zu analysieren. Vorträge, Diskussionen und interaktive Arbeitsphasen eröffnen Raum für vertiefte Einblicke in sozialethische Fragen, politische Verflechtungen, sowie den ökumenischen Dialog. Sie richtet sich an alle, die den Auftrag und die Bedeutung orthodoxer Kirchen im modernen Europa besser verstehen möchten.

    Unsere Referenten und Referentinnen

     

    Prof. Dr. Regina Elsner

    Professorin für Ostkirchenkunde und Ökumenik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Sie forscht u.a. zu Fragen der orthodoxen Sozialethik, des Verhältnisses von Kirche, Politik und Zivilgesellschaft sowie zu Friedensethik und Gendergerechtigkeit im Kontext von Orthodoxie und Ökumene. Sie ist beratendes Mitglied der Arbeitsgruppe „Kirchen des Ostens der Ökumenekommission“ der Deutschen Bischofskonferenz sowie Co-Sprecherin der „Fachgruppe Religion der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde“.

    Dr. Johannes Oeldemann

    katholischer Theologe und Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn. Er ist auf verschiedenen nationalen und internationalen Ebenen im orthodox-katholischen Dialog engagiert und Mitglied der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen. Außerdem leitet er das Stipendienprogramm der Deutschen Bischofskonferenz für orthodoxe und orientalisch-orthodoxe Theologen und gehört zum Leitungsteam des Freundeskreises ‚PHILOXENIA‘.

    Prof. Dr. Jennifer Wasmuth

    Professorin für Ökumenische Theologie mit besonderer Berücksichtigung des Orthodoxen Christentums an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. Sie forscht u.a. zur Geschichte und Gegenwart der Ökumene sowie der orthodoxen Kirchen in ihrem globalen Kontext. Sie war Direktorin des Instituts für Ökumenische Forschung in Strasbourg und beteiligte sich am internationalen Dialog des Lutherischen Weltbundes mit den byzantinisch-orthodoxen Kirchen.

    Tagungsleitung: Damian Lazarek, Die HEGGE

    Auszug aus dem Tagungsprogramm:

     

    Freitag, 06. Februar 2026  
    15.00 Uhr Beginn mit Kaffee
    anschließend Begrüßung und Einführung durch Damian Lazarek, Die HEGGE
     
    Dr. Johannes Oeldemann, Paderborn

    Fremd und faszinierend: Die Kirchen des christlichen Ostens.
    Eine konfessionskundliche Einführung

      Abendessen
     
    Damian Lazarek, Die HEGGE

    Tradition trifft Algorithmus
    Analyse der HEGGE-Ikonen mit Künstlicher Intelligenz

    Samstag, 07. Februar 2026  
      Frühstück
     
    Prof. Dr. Jennifer Wasmuth, Göttingen

    „Für das Leben der Welt.“
    Orthodoxe Impulse für sozialethische Diskussionen der Gegenwart

      Mittagessen – Kaffee
     
    Prof. Dr. Regina Elsner, Münster

    Die Rolle der Russischen Orthodoxen Kirche in Gesellschaft und Politik

    Kanonisches Territorium und Unabhängigkeit: Orthodoxien in der Nachbarschaft Russlands

      Abendessen
     
    Prof. Dr. Regina Elsner

    Orthodoxe Kirchen in Europa:
    Aktuelle Diskussionsfelder

    Sonntag, 08. Februar 2026  
      Frühstück
     
    Dr. Johannes Oeldemann

    Der ökumenische Dialog mit den orthodoxen Kirchen:
    Herausforderungen und Chancen

      Mittagessen
      Schlussgespräch

    Der Teilnehmerbeitrag von 290,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden

    Anmeldeformular

    Thema: Die Orthodoxen Kirchen zwischen Tradition und Transformation
    Datum: 06.02.2026 15:00 - 08.02.2026 15:30
    Kosten: € 290,00

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      Fahrgemeinschaft

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      Liebe Freundinnen und Freunde der HEGGE,

      bald ist es so weit: Der erste Onlineabend des Freundeskreises wird am 8. Januar 2026 um 19 Uhr stattfinden.

      Das erwartet Sie:

      –        Wiedersehen mit Mitarbeitenden und Besucherinnen der HEGGE

      –        Kennenlernen von bisher (vielleicht) unbekannten netten Leuten

      –        Ein Überblick zur aktuellen Lage der HEGGE (Finanzen, Belegung, Pläne)

      Wir möchten aber nicht nur über die HEGGE berichten, sondern uns mit ihnen gemeinsam darüber austauschen, was die HEGGE aus Ihrer Sicht zukunktsfähig macht, welche Ideen Ihnen mit Blick auf die HEGGE in der Zukunft in den Sinn kommen.

      Wir bitten Sie um eine verbindliche Anmeldung (telefonisch, per Email oder via Anmeldeformular). Der Einwahllink zum Onlineabend erfolgt am 7. Januar. Wir arbeiten mit dem System BigBlueButton. Wer dazu eine Anleitung benötigt darf sich gerne vorher melden.

      Wir freuen uns, wenn viele unserer Freunde und Freundinnen teilnehmen!

       

      Anmeldeformular

      Thema: Onlineabend des Freundeskreises der HEGGE
      Datum: 08.01.2026 19:00 - 08.01.2026 20:30
      Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei

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        Fahrgemeinschaft

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        Liebe Freundinnen und Freunde der HEGGE,

        bald ist es so weit: Der erste Onlineabend des Freundeskreises wird am 8. Januar 2026 um 19 Uhr stattfinden.

        Das erwartet Sie:

        –        Wiedersehen mit Mitarbeitenden und Besucherinnen der HEGGE

        –        Kennenlernen von bisher (vielleicht) unbekannten netten Leuten

        –        Ein Überblick zur aktuellen Lage der HEGGE (Finanzen, Belegung, Pläne)

        Wir bitten Sie um eine verbindliche Anmeldung (telefonisch, per Email oder via Anmeldung). Der Einwahllink zum Onlineabend erfolgt am 7. Januar. Wir arbeiten mit dem System BigBlueButton. Wer dazu eine Anleitung benötigt darf sich gerne vorher melden.

        Mitwirkende sind Robert Kusiolek (Akkordeon), Anton Sjarov (Violine, Klangobjekte) sowie Elena Chekanova (Live Elektronik, Klavier). Die international ausgezeichneten Musiker präsentieren ein vielfältiges Programm mit klassischen Werken von Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Edvard Grieg, Erik Satie, Astor Piazzolla sowie eigenen Kompositionen. Über 100 Jahre alte Instrumente begegnen dabei der Elektronik unserer Zeit. Mit einer klaren künstlerischen Vision und einer außergewöhnlichen Instrumentierung erforschen die Musiker neue Klangwelten und schaffen faszinierende akustische Erlebnisse.

         

        Robert Kusiolek ist Akkordeonist, Bandoneonist und Komponist. Nach seinem Abschluss an der Musikakademie in Poznań studierte er an der HMTMH Hannover in der Solistenklasse von Prof. Elsbeth Moser. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe und Stipendienprogramme in Polen und Deutschland.

         

        Elena Chekanova studierte Chor- sowie Orchester- und Operndirigat in Polen, jeweils mit Auszeichnung. Nach ihrem Konzertexamen an der Musikhochschule Hannover wurde sie in die Soloklasse von Prof. Eiji Oue aufgenommen. Ihre dirigentische Handschrift entwickelte sie weiter unter Maestro Michail Jurowski, dem sie bei Konzerten in ganz Europa assistierte.

         

        Anton Sjarov, Violinist mit Studien in Bulgarien, Antwerpen und Brüssel, verbindet klassische Virtuosität mit der Energie ethnischer Musiktraditionen. Er konzertierte weltweit sowohl in kammermusikalischen Formationen als auch mit Philharmonieorchestern. Sein charakteristisches Spiel vereint Stimme und Violine zu klanglichen Landschaften zwischen melancholischer Tiefe und leidenschaftlicher Intensität.

         

        Sie selbst wie auch Ihre Freundinnen und Freunde sind herzlich willkommen!

         

        Der Eintritt ist frei.

         

        Die HEGGE – Christliches Bildungswerk
        Hegge 4
        34439 Willebadessen – OT Niesen
        Tel. 05644 – 400
        Mail bildungswerk@die-hegge.de
        www.die-hegge.de

         

        Wir laden für Samstag, den 6. Dezember um 19.30 Uhr zu einem Konzert ein.

        Harfenklänge stimmen am Vorabend des Zweiten Advents auf eine besondere Zeit ein. Die Diplom-Harfenistin Konstanze Kuß aus Paderborn hat unter dem Titel »Hoffnung hat viele Saiten« eigens ein musikalisches Programm entwickelt.

        Sie zaubert Himmelsklänge auf die Erde. Stets gelingt es ihr, mit ihrer hohen Musikalität, ihrer Ausstrahlung und ihrer Spielfreude das Publikum in den Bann zu ziehen.

        Konstanze Kuß absolvierte ein Studium der klassischen Konzertharfe an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Sie hat reiche Erfahrungen sowohl in der Alten Musik mit historischen Instrumenten als auch konträr dazu in Neuer Musik, experimenteller sowie Unterhaltungsmusik. Sie übernimmt Engagements bei Theater und Musicals, Auftritte im Orchester und Ensemble mit kammermusikalischen Besetzungen wie z.B. „sixty1strings“, außerdem solistische Konzerte. https://www.konstanze-kuss.de/

        Der Eintritt ist frei.

        Die HEGGE – Christliches Bildungswerk
        Hegge 4
        34439 Willebadessen – OT Niesen
        Tel. 05644 – 400
        Mail bildungswerk@die-hegge.de
        www.die-hegge.de

         

         

         

        Seit über 15 Jahren spielen die vier Frauen gemeinsam Saxophon:

        Anneli Kaufholz spielt das Bariton-, Carola Klimpel Tenor-, Ortrud Kaisinger Alt- und Angelika Bittner das Sopran- und Altsaxophon.

         

         

        Im Vordergrund steht der Spaß am gemeinsamen Musizieren.

        Das Repertoire umfasst Werke der Renaissance über Klassik und Jazz bis in die Moderne.

        Präsentiert wird ein bunter Strauß an bekannten und weniger bekannten Melodien verschiedener Genres.

         

        Sie sind herzlich eingeladen!

        Bringen Sie gern auch Ihre Freundinnen und Freunde mit!

        Der Eintritt ist frei.

         

        Die HEGGE – Christliches Bildungswerk

        Hegge 4

        34439 Willebadessen – OT Niesen

        Tel. 05644 – 400

        Mail bildungswerk@die-hegge.de

        www.die-hegge.de

         

         

         

        Das Seminar wird verschoben. Neuer Termin: 29.01. – 31.01.2027!

         

        Eine Konsequenz aus dem Konsum hauptsächlich negativer Nachrichten ist, dass wir Missstände als unveränderlich betrachten und nicht als temporäre, änderbare Zustände. Irgendwann stecken wir in einem Zustand gelernter Hilflosigkeit fest.“

        Ronja von Wurmb-Seibel

        Die Welt scheint voll von negativen Ereignissen. Schlechte Nachrichten und dramatische Geschichten stehen auf der Tagesordnung. Schlechte Nachrichten sind mächtig, lassen uns nicht selten ohnmächtig zurück und können dauerhaft unseren Blick auf die Welt verzerren.

        Mindestens genauso wirkmächtig sind gute, kraftvolle Geschichten. Sie schaffen Verbundenheit und kollektive Realitäten. Nur werden sie aktuell seltener erzählt. Geschichten dieser Art verleihen Wurzeln und Flügel. Sie halten lebendig und können heilen. Doch wo werden heute noch (wirklich gute) Geschichten erzählt?

        Im Seminar wollen wir zuhören, Geschichten erzählen, entwickeln und hinterfragen. Was braucht es für eine gute Geschichte? Was machen gute Erzählungen mit uns und der Welt?

        Kreativ, anregend und spielerisch werden wir uns mit dem Umgang von Geschichten und ihnen selbst befassen. Dies geschieht in praktischen Aktivitäten, aber auch in bewussten Stillephasen und spirituellen Einheiten. Dazu bieten wir Raum und Zeit für Fragen und Gespräche, aber auch für Spiel, Spaß und Kreativität.

        Mit unserem Seminar möchten wir Sie stärken, um im beruflichen, ehrenamtlichen wie im privaten Alltag sowie im gesellschaftlichen Kontext immer besser zu wissen: Wo will ich hin? Und wie komme ich an mein Ziel?

        Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

        Unsere Referentin:

        Doro Ahlemeyer lädt als Naturpädagogin zum Stromern jenseits betonierter Straßen ein und unterhält Lagerfeuer mit Liedern und
        Geschichten. Sie schreibt Kinderbücher und war Stipendiatin der Akademie für Kindermedien.

         

        Freitag, 30. Januar 2026  
        17.00 Uhr Begrüßung und Einführung – Die Macht der Geschichte
        Dr. Sandra Legge und Dagmar Feldmann, Die HEGGE
        abends GESCHICHTENRUNDE – Einführung ins „Council“:
        Die Kunst von Herzen zu erzählen und zuzuhören

        Doro Ahlemeyer, Nieheim
        Samstag, 31. Januar 2026  
        08.15 Uhr Morgenimpuls
        vormittags EIGENE ERFARHUNGEN MIT GESCHICHTEN UND LIEDERN – Welche haben uns begleitet und Mut gemacht?
        nachmittags NATURGANG – Wir lassen uns im und vom Park der HEGGE inspirieren?
        abends GESCHICHTENRUNDE
        Sonntag, 01. Februar 2026  
        08.15 Uhr Morgenimpuls
        vormittags VERSCHIEDENE AUSDRUCKSFORMEN VON GESCHICHTEN
        Wie können wir unsere Geschichten in die Welt tragen?
        anschließend Gemeinsamer Abschlussgottesdienst
          Reflexion des Seminars
        15.00 Uhr Ende des Seminars

        Der Teilnehmerbeitrag von € 260,– enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten.

        Anmeldeformular

        Thema: Mut.Macht.Geschichten
        Datum: 30.01.2026 17:00 - 01.02.2026 15:00
        Kosten: 260,00

          Allgemeine Informationen

          Fahrgemeinschaft

          Ich erlaube, meine Kontaktdaten zu diesem Zweck an andere weiterzugeben.

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          Zentralasien steht zunehmend im Fokus globaler Aufmerksamkeit. Die Region zwischen Kaspischem Meer und Himalaya, einst Knotenpunkt der legendären Seidenstraße, erlebt derzeit eine neue geopolitische und wirtschaftliche Aufwertung. Zwischen Russland, China, Europa und der islamischen Welt wird um Einfluss, Ressourcen, Verkehrswege und politische Orientierung gerungen – ein Ringen, das globale Machtverschiebungen sichtbar macht. Zentralasien ist dabei nicht nur Objekt fremder Interessen, sondern zunehmend auch eigenständiger Akteur mit wachsendem Selbstbewusstsein, vielfältigen inneren Dynamiken und jungen, sich wandelnden Gesellschaften.

          Welche Dynamiken prägen die Länder zwischen Kaspischem Meer und Himalaya? Und welche Perspektiven ergeben sich für Europa in dieser sich wandelnden geopolitischen Landschaft? In einer Welt, die sich neu ordnet, lohnt der Blick auf diese Region mehr denn je.

          Unsere Tagung bringt renommierte Expertinnen zusammen, um aktuelle Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft der Region zu beleuchten. Themen wie die Neue Seidenstraße, gesellschaftliche Umbrüche in zentralasiatischen Staaten, neue Entwicklungen in Afghanistan nach 2021 sowie islamische Bewegungen in der Region werden in Vorträgen erörtert und in Diskussionen weiter vertieft.

           

          Unsere Referentinnen:

           

          Dr. Beate Eschment

          Historikerin und Zentralasienexpertin, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin tätig ist. Sie untersucht schwerpunktmäßig die politischen Transformationsprozesse, die Nationalitätenpolitik und die ethnischen Beziehungen in den zentralasiatischen Staaten. Durch langjährige Forschung, redaktionelle Arbeit und Lehrtätigkeiten in Deutschland, Kasachstan und Kirgistan verbindet sie akademische Tiefe mit praxisnahen Perspektiven auf die Region.

          Dr. Aksana Ismailbekova

          Sozialanthropologin und Research Fellow am Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) in Berlin. Sie promovierte am Max-Planck-Institut für soziale Anthropologie in Halle und forscht seit vielen Jahren zu gesellschaftlichen Dynamiken in Zentralasien, insbesondere in Kirgistan. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Verwandtschaftsstrukturen, Patronage, Ethnizität, Geschlechterverhältnisse, Migration sowie informelle Formen von Governance und Konfliktbewältigung.

          Dr. Katja Mielke

          Senior Researcher am Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC) und Expertin für Governance, soziale Ordnungsprozesse und Staat-Gesellschafts-beziehungen in fragilen Kontexten. Nach intensiven Studien zu Afghanistan, Pakistan und Tadschikistan leitet sie heute internationale Projekte zu Konflikt- und Entwicklungsdynamiken in der Region. Mit ihrer langjährigen Feldforschungserfahrung und analytischen Perspektive trägt sie maßgeblich zum Verständnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse in Zentralasien bei.

          Dr. Birgit Wetzel

          Journalistin mit langjährigem Fokus auf Zentralasien, den Kaukasus und Fragen der Energie- und Außenpolitik. Sie hat in Slawistik, Wirtschaft und Geschichte promoviert. Als freie Korrespondentin für Print-, Hörfunk-, TV- und Online-Medien im In- und Ausland berichtet sie seit vielen Jahren über politische und wirtschaftliche Entwicklungen in der Region und trägt zu einem differenzierten Verständnis Zentralasiens in der globalen Öffentlichkeit bei.

          TAGUNGSLEITUNG UND ANSPRECHPARTNER: Damian Lazarek, Die HEGGE

          Prof. Dr. Udo Steinbach, der am 2. August 2025 leider verstorben ist, hatte diese Tagung noch mit vorbereitet. Er hatte u.a. den Titel und somit das Thema vorgeschlagen. Zwei Referentinnen kommen auf seine Empfehlung zur HEGGE. Wir wollen mit dieser Tagung auch das Werk von Prof. Steinbach fortsetzen.

          https://die-hegge.de/zum-tod-von-prof-dr-udo-steinbach/

          AUSZUG AUS DEM TAGUNGSPROGRAMM:

           

          Freitag, 28. November 2025  
            Anreise bis 15.00 Uhr – Kaffee
            Begrüßung und Einführung durch Damian Lazarek, Die HEGGE
           
          Dr. Birgit  W e t z e l, Berlin

          Die neue Seidenstraße:
          Zwischen Duisburg und Beijing

            Abendessen
           
          Dr. Birgit  W e t z e l, Berlin

          Wasser in Zentralasien – das Ringen um ein knappes Gut
          Vom Tien Shan Gebirge zum Aral-See

          Samstag, 29. November 2025  
            Frühstück
           
          Dr. Katja M i e l k e, Bonn

          Afghanistan in Zentralasien:
          Neue Perspektiven nach 2021

            Mittagessen – Kaffee
           
          Dr. Aksana  I s m a i l b e k o v a, Berlin

          Perspektiven und Herausforderungen des islamischen Aktivismus in Zentralasien

            Abendessen
            Trio-Konzert am Vorabend des Ersten Advent
          „KLANGSTRUKTUREN“
          Robert Kusiolek, Anton Sjarov, Elena Chekanova
          Sonntag, 30. November 2025  
            Gottesdienst – Frühstück
           
          Dr. Beate E s c h m e n t, Berlin

          Zentralasiatische Gesellschaften im Umbruch

            Mittagessen
            Schlussgespräch

          Der Teilnehmerbeitrag von € 260,00 enthält die Seminargebühr einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden.

          Anmeldeformular

          Thema: Zentralasien – Schachbrett der Weltpolitik
          Datum: 28.11.2025 15:00 - 30.11.2025 15:30
          Kosten: € 260,00

            Allgemeine Informationen

            Fahrgemeinschaft

            Ich erlaube, meine Kontaktdaten zu diesem Zweck an andere weiterzugeben.

            Ihre Anschrift

            Weitere Bemerkungen

            Schwerwiegende Lebensmittelunverträglichkeiten teilen Sie uns bitte spätestens bis drei Werktage vor Anreise mit.

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            Beten – Arbeiten – Lesen

            Sie möchten…

            …    sehen, was Sie gearbeitet haben?
            …    Wind und Wetter spüren und abends müde ins Bett fallen?
            …    die Natur entdecken und Tiere und Pflanzen auf der HEGGE kennenlernen?
            …    am Gebetsleben der HEGGE-Frauen teilnehmen?
            …    spirituelle und geistige Impulse erhalten und Gemeinschaft erfahren?

            Dann sind Sie richtig bei unserem Angebot „ora et labora et lege“.

            Unter fachkundiger Anleitung werden wir die Wege und Wiesen im Park von Laub und Ästen befreien, Pflegemaßnahmen im Wald und kleinere Reparaturen durchführen und, wenn Arbeiten draußen nicht möglich sein sollten, einer sinnvollen Tätigkeit im Haus nachgehen.

            Seit 1500 Jahren leben Frauen und Männer weltweit nach der Regel des Hl. Benedikt. Neben einer Anleitung für ein friedliches Zusammenleben sind in dieser Regel viele Hinweise auf ein nachhaltiges Wirtschaften enthalten.

            Benediktinerinnen und Benediktiner leben nach dem Grundsatz „Ora et Labora et Lege“, d.h. Gebet und Arbeit, körperliche wie geistige Arbeit, sollen in gutem Maß miteinander verbunden werden.

            Wer nur betet, steht in der Gefahr, den Blick für das reale Leben zu verlieren.
            Wer nur arbeitet, verzettelt sich, brennt aus und verliert die Lebensfreude.
            Wer nur liest, verliert sich möglicherweise in der Theorie oder Phantasie.

            Wenn jedoch Arbeit und Gebet ausgewogen in Balance stehen, haben wir gute Chancen auf ein sinnerfülltes, zufriedenes Leben.

            Auch das „lege“ (lateinisch: Lies!) gehört dazu.
            Daher möchten wir uns gegenseitig unsere aktuellen Lieblingsbücher vorstellen.

            An einem Abend ist eine Gesprächsrunde geplant. An dem anderen Abend wollen wir am Lagerfeuer sitzen und Stockbrot backen.

            Unsere Referentin:

             

            Hedwig Urban, Halle/Saale

            Obstbauingenieurin

            Seminarleitung: Dagmar Feldmann, Die HEGGE

            Arbeitszeiten:
             9.30 – 12.30 Uhr
            14.30 – 15.30 Uhr
            16.00 – 17.00  Uhr

            Gebetszeiten:
              8.15 Uhr      Laudes
            12.20 Uhr     Mittagssegen
            17.40  Uhr      Vesper
            20.30 Uhr    Abendgebet

            Mahlzeiten:
             8.30 Uhr      Frühstück
            12.30 Uhr      Mittagessen
            15.30 Uhr      Kaffee
            18.00 Uhr      Abendessen

            Anmeldeformular

            Thema: Ora et labora et lege
            Datum: 03.11.2025 11:00 - 06.11.2025 14:00
            Kosten: Freie Kost und Logis (Spende erwünscht)

              Allgemeine Informationen

              Fahrgemeinschaft

              Ich erlaube, meine Kontaktdaten zu diesem Zweck an andere weiterzugeben.

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              Schwerwiegende Lebensmittelunverträglichkeiten teilen Sie uns bitte spätestens bis drei Werktage vor Anreise mit.

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