Ora et labora 2026

 

Beten – Arbeiten – Lesen

Sie möchten…
… sehen, was Sie gearbeitet haben?
… Wind und Wetter spüren und abends müde ins Bett fallen?
… die Natur entdecken und Tiere und Pflanzen auf der HEGGE kennenlernen?
… am Gebetsleben der HEGGE-Frauen teilnehmen?
… spirituelle und geistige Impulse erhalten und Gemeinschaft erfahren?

Und Sie sind körperlich belastbar, so dass Sie auch bei widrigem Wetter mehrere Stunden draußen arbeiten können?
Dann sind Sie richtig bei unserem Angebot „ora et labora et lege“.

Unter fachkundiger Anleitung werden wir die Wege und Wiesen im Park von Laub und Ästen befreien, Pflegemaßnahmen im Wald und kleinere Reparaturen durchführen und, wenn Arbeiten draußen nicht möglich sein sollten, einer sinnvollen Tätigkeit im Haus nachgehen.
Seit 1500 Jahren leben Frauen und Männer weltweit nach der Regel des Hl. Benedikt. Neben einer Anleitung für ein friedliches Zusammenleben sind in dieser Regel viele Hinweise auf ein nachhaltiges Wirtschaften enthalten.

Benediktinerinnen und Benediktiner leben nach dem Grundsatz „Ora et Labora et Lege“, d.h. Gebet und Arbeit, körperliche wie geistige Arbeit, sollen in gutem Maß miteinander verbunden werden.

Wer nur betet, steht in der Gefahr, den Blick für das reale Leben zu verlieren.
Wer nur arbeitet, verzettelt sich, brennt aus und verliert die Lebensfreude.
Wer nur liest, verliert sich möglicherweise in der Theorie oder Phantasie.

Wenn jedoch Arbeit und Gebet ausgewogen in Balance stehen, haben wir gute Chancen auf ein sinnerfülltes, zufriedenes Leben.

Auch das „lege“ (lateinisch: Lies!) gehört dazu.
Daher möchten wir uns gegenseitig unsere aktuellen Lieblingsbücher vorstellen.

Unsere Referentin
 
Hedwig Urban, Halle/Saale

Obstbauingenieurin

Seminarleitung: Dagmar Feldmann, Die HEGGE

Arbeitszeiten:
 9.30 – 12.30 Uhr
14.30 – 15.30 Uhr
16.00 – 17.00 Uhr

Gebetszeiten:
  8.15 Uhr Laudes
12.20 Uhr Mittagssegen
17.40  Uhr Vesper
20.30 Uhr Abendgebet

Mahlzeiten:
 8.30 Uhr Frühstück
12.30 Uhr Mittagessen
15.30 Uhr Kaffee
18.00 Uhr Abendessen

Anmeldeformular

Thema: Ora et labora et lege
Datum: 10.11.2026 11:00 - 13.11.2026 14:00
Kosten: Freie Kost und Logis (Spende erwünscht)

    Allgemeine Informationen

    Fahrgemeinschaft

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    Let it be

     

    Nachdem wir uns im vergangenen Jahr dem Sich-Aufrichten und Aufstehen gewidmet haben, wenden wir uns dieses Mal dem anderen Pol unserer Existenz zu: dem Loslassen, der Gelassenheit.
    „Let it be“, so singen die Beatles seit 1969, und wir haben es vermutlich schon oft mitgesungen. Aber wie geht das, dieses „Sein-Lassen“, das „Geschehen-Lassen“, das „Zu-Lassen“? Wie können wir uns einüben in eine vertrauende Grundhaltung? Wie können wir Wege zum „Lassen“, zur Gelassenheit finden? Der Wunsch und die Sehnsucht danach verweisen auf die Frage aller Fragen: Worauf bzw. auf wen hin können wir uns wirklich ein-lassen und ver-lassen? Gibt es etwas, worauf wir absolut vertrauen und bauen können, und das nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern lebenspraktisch und lebenstragend, konkret, mit unserer ganzen Existenz?

    Bei unserer Tagung wollen wir uns inspirieren lassen von biblischen Impulsen, praktischen Übungen in die Gelassenheit, Erfahrungen aus der Benediktsregel und der entspannenden Kraft der Musik.

    DEIN WORT
    ICH BIN DA
    spricht sich uns zu
    macht unseren
    getrübten Blick hell
    ich sehe Leben
    ich sehe Zukunft

    Wilhelm Bruners

    Unsere Referentin:

     

    Sr. Hildegard Wolters OSB aus der Abtei St. Maria in Fulda

    ist Gymnasiallehrerin i.R. mit den Fächern Musik und Französisch und Chorleiterin. Als Benediktinerin lebt sie in besonderer Weise mit der Benediktsregel und verfügt über reiche Erfahrung in der Anwendung und praktischen Bewährung dieser Klosterregel.

    Tagungsleitung: Dorothee Mann, Die HEGGE

    Auszug aus dem Seminarprogramm:

     

    Freitag, 18. September 2026  
    15.30 Uhr Beginn mit Kaffee und Kuchen
      Begrüßung und Einführung durch Lic. theol. Dorothee Mann , Die HEGGE
    anschließend Den HEGGE-Park mit allen Sinnen erleben
    Dr. Sandra Legge, Die HEGGE
      Abendessen
      Sr. Hildegard Wolters OSB, Abtei Fulda:
    „ANKOMMRUNDE“
    Samstag, 19. September 2026  
      Morgengebet – Frühstück
      Vorbereitung der Vesper mit Sr. Hildegard Wolters OSB
    anschließend Dr. Sandra Legge:
    Der Gelassenheit auf der Spur
    Theoretische Erkenntnisse und praktische Impulse
      Mittagessen – Kaffee
      Dorothee Mann:
    „Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein“ (Jes 43,2)
    Vertrauen in Texten der Bibel
      Vesper – Abendessen
    Sonntag, 20. September 2026  
      Gottesdienst – Frühstück
    anschließend Sr. Hildegard Wolters, OSB:
    „Ein schönes altes Wort: ab-danken.
    Nicht darauf bestehen, Meister seiner selbst zu sein…“
    (Fulbert Steffensky)
    Die Benediktsregel und ihr Verständnis von Gelassenheit
      Mittagessen
      Schlussgespräch

    Der Teilnehmerbeitrag von € 290,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden

    Anmeldeformular

    Thema: „LET IT BE“ – zulassen – loslassen – sich ver-lassen
    Datum: 18.09.2026 15:30 - 20.09.2026 14:00
    Kosten: € 290,00

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      Das Seminar richtet sich an erwachsene Musikinteressierte, die gute Erfahrung und Kenntnis im Blockflötenspiel haben und nun das Zusammenspiel in der Gruppe weiter praktizieren und einüben möchten.
      Das Musizieren im Ensemble und das Erarbeiten mittelschwerer Literatur soll Freude bereiten und Fähigkeiten entfalten, auch solche der pädagogischen Vermittlung.

      Programm
      Inhaltlich gestaltet und fachdidaktisch begleitet wird das Seminar von den Musikpädagoginnen Anna Irene Schmidt, Steinhagen, und Christina Jungermann, Düsseldorf.
      Mit Atem- und Entspannungsübungen beginnt der Tag. Es schließt sich die Arbeit an mittelschwerer Literatur in zwei Gruppen an. Drei- bis achtstimmiges Ensemblespiel wechselt ab mit Musizieren im Plenum (teilweise doppelchörig). Dabei steht Musik von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert im Mittelpunkt. Nachmittags bietet sich die Gelegenheit, in freier Regie zu musizieren; eigene Noten können mitgebracht werden.

      Instrumente
      Alle Blockflöten, besonders willkommen sind tiefe Instrumente wie Tenor-, Bass-, Großbass- und Subbassflöten.
      Voraussetzung zur Teilnahme ist das Beherrschen des ganzen Blockflöten-Quartetts.

      Bitte beachten:
      Notenständer sind mitzubringen.
      Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, mit welchen Instrumenten Sie anreisen.

      Unsere Referentinnen:

       

      Anna Irene Schmidt, Steinhagen

      Dozentin beim Internationalen Arbeitskreis für Musik bis 2017, Leiterin der Privaten Musikschule Stratmann, Gründerin und Dirigentin des Blockflötenorchesters „Pfiffikus“, Seminarleiterin der Blockflötenkurse der HEGGE seit 1999.

      Christina Jungermann, Düsseldorf

      Musiklehrerin im Grundschulbereich in Solingen, Moderatorin in der Lehrkräfte-Fortbildung der Bezirksregierung Düsseldorf für kompetenzorientierten Musikunterricht, Kirchenmusikerin an der ev.-luth. Erlöserkirchengemeinde in Düsseldorf.

      Seminarzeit:
      Beginn: Montag, 19.10.2026, 18.00 Uhr
      Ende: Donnerstag, 22.10.2026, 14.00 Uhr

      Seminarablauf
      In dem Blockflöten-Kurs wird es am Vormittag, Nachmittag und Abend Arbeits- und Übungseinheiten geben. Das Seminar ist strukturiert durch gemeinsame Mahlzeiten sowie die Einladung zum Gottesdienst.

      08.15 Uhr Morgengebet
      08.30 Uhr Frühstück
                  Vormittagseinheit
      12.30 Uhr Mittagessen
      15.00 Uhr Kaffee
                 Nachmittagseinheit
      18.00 Uhr Abendessen
                 Abendeinheit

      Seminarbegleitung: Mechthild Rennkamp, Die HEGGE

      Der Teilnehmerbeitrag von € 450,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden.

       

      Anmeldeformular

      Thema: Blockflöten-Ensemblespiel – Erarbeiten mittelschwerer Literatur
      Datum: 19.10.2026 18:00 - 22.10.2026 14:00
      Kosten: € 450,00

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        Der Alltag in der medizinischen Versorgung ist durch kulturelle Vielfalt, Sprachbarrieren und vielfältige Erwartungen geprägt. Wie erreichen wir eine bessere medizinische Versorgung für Menschen mit Flucht‑ und Migrationsgeschichte? Worauf ist in einem multikulturellen Team und bei einer kultursensiblen Pflege besonders zu achten?

        Bei unserer diesjährigen Tagung für Ärztinnen und Ärzte stehen diese Themen besonders im Fokus:
                o Interkulturelle Arzt‑Patienten‑Kommunikation: Bedürfnisse erkennen, Sprach‑ und Traumafaktoren berücksichtigen.
                o Interkulturelle Teambildung: Diversität als Ressource nutzen, Konflikte vermeiden, inklusive Entscheidungsprozesse etablieren.
                o Kultursensible Pflege: Pflegerische Konzepte an kulturelle Werte anpassen, Angehörigenarbeit und religiöse Aspekte integrieren.
        Gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten suchen wir nach hilfreichen und praktikablen Wegen. Der außergewöhnliche Charakter dieser Tagung liegt neben der Wissensvermittlung vor allem darin, dass die Teilnehmer verschiedener Generationen über Grundfragen medizinischer Ethik, des ärztlichen Selbstverständnisses vertrauensvoll miteinander ins Gespräch kommen können. Darüber hinaus bietet das Haus in seiner ruhigen Lage und mit seiner Umgebung beste Möglichkeit zur Entspannung, zur Einkehr und persönlichem Austausch des Gehörten.

        Sie haben Gelegenheit, mit folgenden REFERENTINNEN UND REFERENTEN intensive Gespräche zu führen:

        Ali Kemal Gün, Dr. phil., Köln,

        ist Psychologischer Psychotherapeut, Lehrbeauftragter an der LVR-Klinik Köln, Fachautor, Integrationsbeauftragter. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind interkulturelle Missverständnisse, interreligiöse und interkulturelle Kompetenz, interkulturelle Öffnung, interkulturelle Kommunikation und Sensibilisierung.

        Friedrich Schneider, Kirchroth,

        ist Geschäftsführer des Instituts für interkulturelles Gesundheitsmanagement (IGM) und spezialisiert auf die Themen Diversity, Gesundheit, Führung und Kommunikation im Gesundheitswesen. In seinen Workshops und Vorträgen verbindet er wissenschaftliche Grundlagen mit konkreten Handlungsansätzen für den Arbeitsalltag. Sein Fokus liegt auf der nachhaltigen Integration internationaler Fachkräfte sowie der Stärkung von Teams in herausfordernden Arbeitskontexten.

        Silke Kaufmann, Warburg,

        beschäftigt sich als Diplom-Pädagogin, Lehrerin für Pflegeberufe und interkulturelle Mediatorin seit 7 Jahren als pädagogische Leitung und 17 Jahren als Schulleitung in der Ausbildung von Pflegekräften mit den Bedürfnissen von Pflegeempfänger*innen und den Anforderungen an Pflegekräfte und Fachkräfte im Gesundheitswesen, die sich daraus für den Versorgungsbereich Pflege und die Ausbildungen zu Pflegekräften ergeben. Zentral sind dabei u. a. die Bildungs-konzepte, die erforderlich sind für eine gelingende Integration von kommunikativen und kulturellen Spezifika der beteiligten Akteure in Ausbildung und Pflegepraxis im Sinne eines lebenslangen Lernens.

        Gesprächsleitung: Dr. med. Gabriele Voß, Paderborn
        Tagungsleitung: Dorothee Mann, Die HEGGE

        Auszug aus dem Tagungsprogramm:

         

        Freitag, 20. November 2026  
        18.00 Uhr Beginn mit Abendessen
          Begrüßung und Einführung durch Lic. theol. Dorothee Mann , Die HEGGE
         
        Dr. Ali Kemal Gün, Köln

        INTERKULTURELLE KOMPETENZ IN DER MEDIZINISCHEN
        VERSORGUNG BEI MENSCHEN MIT FLUCHT- UND MIGRATIONSHINTERGRUND:

        o   Kulturspezifisches Krankheitsverständnis und Krankheitserleben im interkulturellen Vergleich
        o   Interkulturelle Kompetenz und Aspekte einer kultursensiblen Anamneseerhebung
        o   Kulturstandards und interkulturelle Kommunikation

        Samstag, 21. November 2026  
          Frühstück
         
        Dr. Ali Kemal Gün, Köln

        INTERKULTURELLE KOMPETENZ IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG:

        o   Bedeutung der sprachlichen Verständigung und des Behandlungssettings mit Übersetzung
        o   Organchiffren und körperbezogene Signale und Metaphern im türkischen Sprachgebrauch
        o   Religiöse Vorstellungen über Krankheit und Heilung am Beispiel des Islam
        o   Familienstrukturen, kulturelle Werte, Bezugssysteme und
        o   Erziehungsvorstellungen in Familien mit Migrationshintergrund am
        o   Beispiel des türkisch-islamischen Kulturraumes

          Mittagessen – Kaffee
         
        Friedrich Schneider, Institut IGM, Kirchroth

        FÜHREN IN VIELFALT

        Erfolgsfaktoren für gelingende Zusammenarbeit in multikulturellen Teams im Gesundheitswesen

          Abendessen
         
        Friedrich Schneider, Institut IGM, Kirchroth

        INTEGRATION GESTALTEN STATT DEM ZUFALL ÜBERLASSEN

        Internationale Fachkräfte nachhaltig einbinden und Missverständnisse wirksam reduzieren

        Sonntag, 22. November 2026  
          Gottesdienst – Frühstück
         
        Silke Kaufmann, Warburg

        INTERKULTURELLE HERAUSFORDERUNGEN IN PFLEGERISCHEN
        SETTINGS – RESSOURCEN NUTZEN STATT PROBLEME BETONEN

        o   Multiprofessionelle und multikulturelle Teams in der pflegerischen Versorgung: Herausforderung Sprache und Kommunikation
        o   Individuelle Pflegeplanung und Versorgung als Grundlage der kultursensiblen Pflege
        o   Die Unterscheidung von geistigen und sprachlichen Fähigkeiten: Gefahr der Gleichsetzung

          Mittagessen
          Schlussgespräch

        Der Teilnehmerbeitrag von € 320,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden.
        Teilnehmerbeitrag für Studierende in Erstausbildung: € 80,-
        Wenn Sie die Teilnahme der Studierenden kostenmäßig unterstützen möchten, geben Sie bitte bei der Anmeldung den gewünschten Sponsoring-Betrag für Studierende an.

        Anmeldeformular

        Thema: Interkulturelle Kompetenz in der medizinischen Versorgung
        Datum: 20.11.2026 18:00 - 22.11.2026 15:30
        Kosten: 320,00; Studierende in Erstausbildung € 80,00

          Allgemeine Informationen

          Fahrgemeinschaft

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          Schwerwiegende Lebensmittelunverträglichkeiten teilen Sie uns bitte spätestens bis drei Werktage vor Anreise mit.

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          Das Spannungsverhältnis zwischen der Religionsfreiheit des Einzelnen und der weltanschaulichen Neutralität des Staates

          Bei unserer interdisziplinären Tagung wollen wir zentrale Fragen zur Rolle der Religionen im modernen Staat diskutieren. Expertinnen und Experten aus Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Theologie werden Formen religiöser Präsenz im öffentlichen Raum, verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen, Religionsfreiheit versus staatliche Neutralität sowie gesellschaftliche Folgen religiöser Politik beleuchten. Im Fokus unserer Tagung stehen u.a. die Spannungsfelder zwischen religiöser Symbolik und einem säkularen Staat, der Umgang mit Religion im Bildungswesen und in öffentlichen Institutionen, u.a.m..

          Auch die Frage, ob und in welcher Weise sich die Kirchen zu politischen Fragen verhalten sollen, ist umstritten. Handelt es sich um öffentliche Verlautbarungen, die vom grundgesetzlich garantierten Recht der Religionsfreiheit geschützt sind? Oder um grenzüberschreitende Einmischungen der Kirchen in politische Angelegenheiten, aus denen sie sich tunlichst heraushalten sollten?

          Über diese Fragen hinaus wird es bei unserer Tagung ausreichend Raum geben für Fragen, Erfahrungsaustausch, vertiefende Gespräche und die gemeinsame Suche nach Handlungsoptionen.

          Unsere Referentin und unsere Referenten:

           

          Evelyn Bokler, Bonn

          Priv. Doz. Dr., lehrt seit 2018 Politikwissenschaft an der Universität Bonn und forscht im Bereich der vergleichenden Extremismusforschung mit dem Schwerpunkt Islamismus, sowohl in der MENA-Region als auch in Deutschland. Darüber hinaus befasst sie sich grundsätzlich mit dem Verhältnis von Religion und Politik, vor allem vor dem Hintergrund der totalitären Entgleisungen des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Ferner ist sie publizistisch tätig, u.a. als Mitherausgeberin der Zeitschrift “Weiterdenken”.

          Martin Hein, Prof. Dr., Bischof em., Kassel

          Jg. 1954, Promotion in Erlangen 1982, Habilitation in Kassel 2000. Von 2000 bis 2019 Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. 2012 bis 2016 Mitglied im Deutschen Ethikrat.
          Seit 2020 Leiter des Klimaschutzrates der Stadt Kassel. 2021 Auszeichnung mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen für seine Verdienste als „Brückenbauer zwischen Kirche und Staat“.

          Gerhard Robbers, Prof. Dr., Trier

          ist emeritierter Professor für öffentliches Recht an der Universität Trier. Er war Richter am Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz, Minister der Justiz und für Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz, Kirchentagspräsident 2013 und Mitglied der Kommission für Religionsfreiheit der OSZE.

          Auszug aus dem Tagungsprogramm:

           

          Freitag, 06. November 2026  
          18.30 Uhr Beginn mit Abendessen
            Begrüßung und Einführung durch Philistersenior Norbert Kalker, Münster,
          und Dorothee Mann, Die HEGGE
            Einführung in das Tagungsthema
          (Dorothee Mann)
          Samstag, 07. November 2026  
            Morgengebet – Frühstück
           
          Prof. Dr. Gerhard Robbers, Trier:

          WIEVIEL, WOFÜR UND WOHL AUCH WAS FÜR WELCHE?
          Rechtliche Voraussetzungen

            Mittagessen – Kaffee
           
          Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Eveyln Bokler, Bonn:

          ZWISCHEN ÖFFENTLICHEM RAUM UND PRIVATER SPHÄRE
          Christlicher Glaube in der offenen Gesellschaft Deutschlands

            Abendessen
            Gesprächsrunde
          Sonntag, 08. November 2026  
            Morgengebet – Frühstück
           
          Prof. Dr. Martin Hein, Bischof em., Kassel:

          RELIGION UND POLITIK:
          Was das eine mit dem anderen zu tun hat

            Mittagessen
            Schlussgespräch

          Tagungsleitung: Dorothee Mann, Die HEGGE

          Der Teilnehmerbeitrag von € 260,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden.

          Teilnehmerbeitrag für Studierende in Erstausbildung: € 180,00

          Anmeldeformular

          Thema: Wieviel Religion verträgt, wieviel Religion braucht unser Staat?
          Datum: 06.11.2026 18:30 - 08.11.2026 15:30
          Kosten: € 260,00, Studierende in Erstausbildung € 180,00

            Allgemeine Informationen

            Fahrgemeinschaft

            Ich erlaube, meine Kontaktdaten zu diesem Zweck an andere weiterzugeben.

            Ihre Anschrift

            Weitere Bemerkungen

            Schwerwiegende Lebensmittelunverträglichkeiten teilen Sie uns bitte spätestens bis drei Werktage vor Anreise mit.

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            Wie kann Demokratie im pädagogischen Alltag lebendig werden? Wie können Kinder demokratische Grundwerte erlernen und erleben? Wie können sie in einem demokratischen Denken und Handeln gestärkt werden?

            Pädagogische Fachkräfte spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie schaffen Räume für Mitbestimmung, leben demokratische Werte vor und begleiten Kinder dabei, Empathie zu entwickeln, eigene und fremde Bedürfnisse wahrzunehmen und Konflikte fair zu lösen.

            Dieser Workshop vermittelt »das ABC der Demokratie« und stärkt die eigene Haltung. Auf der Grundlage des Betzavta-Ansatzes reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln und erfahren, wie demokratische Prozesse umgesetzt werden können. Der Workshop zeigt praxisnahe Wege für mehr Mitbestimmung und ein gelingendes Miteinander.

            Was ist Betzavta?
            Betzavta (hebräisch: „Miteinander“) ist der Ansatz des Adam Institute for Democracy and Peace in Jerusalem.
            Im Mittelpunkt steht die aktive Auseinandersetzung mit demokratischen Grundprinzipien wie Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarität in Vielfalt. Ziel ist es, ein bewusstes demokratisches Denken und Handeln zu entwickeln und ein respektvolles Miteinander zu gestalten.
            Das Programm „ABC der Demokratie“ ist speziell für Kinder und die pädagogische Praxis mit Kindern konzipiert worden.

            Inhalte
            • Miteinander gestalten: Vielfalt, Achtung und Gleichberechtigung
            • Freiheit und die Anerkennung von Unterschiedlichkeit
            • Mitbestimmung und Partizipation
            • Umgang mit individuellen Bedürfnissen und Interessen
            • Reflexion der eigenen Haltung und Rolle als Fachkraft

            Arbeitsweisen
            • erfahrungs- und handlungsorientierte Betzavta-Übungen
            • eigenes Erleben
            • spielerisch-forschendes Arbeiten
            • Perspektivwechsel und Reflexion
            • Austausch in Kleingruppen und im Plenum
            • abwechslungsreiche Aktivitäten:
            z.B. Geschichten, Schauspiel, Musik, Spiel, Malen und Basteln
            • ein kreativer Lernprozess
            • Transfer in die pädagogische Praxis

            Ziele und Nutzen
            Die Teilnehmenden:
            • schärfen ihr Verständnis von Demokratie im pädagogischen Alltag
            • reflektieren ihre eigene Haltung und ihr Handeln als Fachkraft
            • erkennen typische Muster in Konflikt- und Entscheidungssituationen
            • üben den bewussten Umgang mit Werten wie Fairness, Gerechtigkeit und Respekt
            • gewinnen Sicherheit darin, Kinder aktiv zu beteiligen
            • stärken ihre Haltung im Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit

            Unsere Referentin:

             

            Sabine Sommer

            Diplom-Sozialpädagogin, Schwerpunkt: Erziehungsziel Menschenrechte. Betzavta-Ausbilderin und Gründerin der Betzavta-Trainings (www.betzavta-trainings.de). Coach, Supervisorin, Organisationsberaterin sowie Diversity-Trainerin.

            Seminarzeit
            Beginn: Dienstag, 20.04.2027, 14.30 Uhr
            Ende: Donnerstag, 22.04.2027, 14.00 Uhr

            Seminarleitung: Dr. Anne Kirsch, Die HEGGE

            Bitte beachten:
            * Sollte Ihr Arbeitgeber die Kosten übernehmen, bitten wir vorab um eine Kostenübernahmeerklärung. Ein Formular wird Ihnen auf Wunsch zugesandt.
            * Die Veranstaltung ist als Bildungsurlaub nach AWbG in NRW anerkannt. Die Anerkennung in anderen Bundesländern prüfen wir gern auf Nachfrage. Eine Mitteilung für den Arbeitgeber bzgl. Freistellung wird auf Wunsch zugesandt; bitte beachten Sie die geltenden Fristen.

            Eingeladen sind…
            pädagogische Fachkräfte in Kitas und Familienbildung sowie weitere Interessierte.

            Der Teilnehmerbeitrag von € 360,00 enthält die Seminargebühr einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Ermäßigung für Studierende in Erstausbildung ist auf Anfrage möglich. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden.

             

            Anmeldeformular

            Thema: » Das ABC der Demokratie « Ein Betzavta-Workshop für die pädagogische Praxis
            Datum: 20.04.2027 14:30 - 22.04.2027 14:00
            Kosten: € 360,00

              Allgemeine Informationen

              Fahrgemeinschaft

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              Carmen Meiswinkel, „Traum“, Schlamm und Öl auf Leinwand, 140 cm x 90 cm, 2006

              Am Wochenende des zweiten Advents kommen interessante Frauen zu Wort und beleuchten unterschiedliche Sichtweisen. Das Programm bietet eine Vielfalt an vertieften Einblicken aus Theologie und Kirche, Gesellschaft und Zusammenleben sowie Kunst und Musik.
              Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen zu wegweisenden Impulsen, Vorträgen und zum Austausch.
              Darüber hinaus wird die Frauentagung bereichert durch künstlerische Zugänge, einen Konzertabend, gemeinsame Gebetszeiten, Gesprächsrunden und Raum für persönliche Begegnungen.

              Unsere Referentinnen:

               

              Lara Feiter, Freiburg

              Studentin für Angewandte Theologie und Soziale Arbeit, Engagement für eine geschlechtergerechte Kirche und queer-sensible Theologie, 2025 Bewerbung im Priesterseminar, Verantwortliche der Initiative #meinGottdiskriminiertnicht von jungen Katholik*innen.

              Josefine Gauck, Hamburg

              Autorin, freie Journalistin, Enkelin von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck. Medizinstudium und berufliche Neuorientierung, u. a. ausgebildete Yoga und Atemlehrerin, Notfallseelsorgerin sowie Kinder und Jugendcoach. Während ihres Medizinstudiums mit zwei Kindern kam ihr drittes Kind mit einer degenerativen Sehbehinderung auf die Welt; nach einem Familiensabbatjahr mit Weltreise und anschließenden Jahr auf Bali, hat sie 2025 über ihre Erfahrungen ein Buch geschrieben: „Mal gucken – Wie unsere Tochter uns half, die Welt mit neuen Augen zu sehen.“

              Prof’in Dr. Dr. h.c. Eveline Goodman-Thau, Jerusalem

              Rabbinerin sowie Professorin für Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, Gründerin und Direktorin der Hermann-Cohen-Akademie für Religion, Wissenschaft und Kunst in Buchen/Odenwald.

              Christine Lieberknecht, Erfurt

              Theologin und Politikerin, evangelische Pfarrerin, 1991 bis 2019 Abgeordnete im Thüringer Landtag, 2009 bis 2014 Thüringer Ministerpräsidentin, zahlreiche Funktionen in Politik, Kirche und Gesellschaft: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Evangelischer Arbeitskreis von CDU/CSU, Internationale Martin-Luther-Stiftung, Kammer für soziale Ordnung der EKD, Synode der EKD.

              Carmen Meiswinkel, Wuppertal

              Freischaffende Künstlerin mit derzeitigem Schwerpunkt Druckgrafik, Holz- und Linolschnitte, Zeichnungen, die sich überwiegend mit dem Menschen und seiner Situation auseinandersetzen. Studium der Malerei und der Ev. Theologie. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland mit Malerei und Grafik, Kunst im öffentlichen Raum, diverse Publikationen, Kooperationen und Lehrtätigkeiten. Leiterin der Malschule ‚Atelier für ganzheitlich bildende Kunst‘. Lehrautorisierte Meditationslehrerin. www.carmen-meiswinkel.com

              Prof‘in Dr. Dr. h.c. Dorothea Sattler, Münster

              Professorin für Ökumenische Theologie und Dogmatik an der Universität Münster, Delegierte der Deutschen Bischofskonferenz in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) auf Bundesebene, Mitglied der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Vorsitzende des Forums „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ zum Synodalen Weg, seit 2022 Spiritualin der Hegge-Gemeinschaft.

              Unsere Musikerinnen:

              Streichquartett Allegria
              Karin Zeidler-Becker, 1. Violine
              Ulrike Weigelt, 2. Violine
              Sabine Erdmann, Viola
              Nicola Düro, Violoncello

              Tagungszeit:
              Beginn: Freitag, 04.12.2026, 14.30 Uhr
              Ende: Sonntag, 06.12.2026, 14.00 Uhr

              Tagungsleitung: Dr. Anne Kirsch, Die HEGGE

              Der Teilnehmerbeitrag von € 290,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden

               

              Anmeldeformular

              Thema: „Perspektivwechsel“ – Unsere Welt neu sehen
              Datum: 04.12.2026 14:30 - 06.12.2026 14:00
              Kosten: € 290,00

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                Der pädagogische Alltag in Kita, OGS und Familienbildung ist geprägt von Verantwortung, Beziehungsarbeit und vielen gleichzeitigen Anforderungen. Um Kinder achtsam und professionell begleiten zu können, braucht es auch den Blick auf die eigene Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden.

                In diesem Seminar nehmen wir die eigene Situation als pädagogische Fachkraft in den Blick: Wie geht es mir im Berufsalltag? Was stärkt mich? Was hilft mir, mit Belastungen umzugehen? Gemeinsam reflektieren wir Ressourcen, Bedürfnisse und persönliche Handlungsmöglichkeiten für mehr Selbstfürsorge.

                Neben Impulsen zu Stressmanagement, Resilienz und ganzheitlicher Gesundheitsförderung bietet das Seminar Raum für Austausch und praktische Übungen.

                Dabei wird deutlich:
                Wenn Fachkräfte gut für sich sorgen, schaffen sie eine wichtige Grundlage für eine unterstützende und stabile Begleitung von Kindern. Denn: Gesunde Fachkräfte stärken Kinder.

                Das Seminar lädt dazu ein, die eigene Haltung zu reflektieren, neue Perspektiven zu gewinnen und konkrete Strategien für den Berufsalltag mitzunehmen.

                Inhalte der Tage:
                • Selbstfürsorge im pädagogischen Berufsalltag
                • Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und ernst nehmen
                • Stress verstehen und konstruktiv damit umgehen
                • Resilienz und persönliche Ressourcen stärken
                • Die eigene Haltung als pädagogische Fachkraft reflektieren
                • Zusammenhang von Fachkraftgesundheit und kindlicher Entwicklung
                • Praktische Impulse für kleine Auszeiten und Kraftquellen im Alltag

                Seminarzeit
                Beginn: Dienstag, 23.02.2027, 14.30 Uhr
                Ende: Donnerstag, 25.02.2027, 14.00 Uhr

                Unsere Referentin:

                 

                Britta Bartoldus, Borchen

                Dipl.-Sportwissenschaftlerin, Präventionstrainerin, Entspannungspädagogin, Fachkraft für Psychomotorik, Ernährungsberaterin

                Seminarleitung: Dr. Anne Kirsch, Die HEGGE

                Bitte beachten:
                * Sollte Ihr Arbeitgeber die Kosten übernehmen, bitten wir vorab um eine Kostenübernahme-erklärung. Ein Formular wird Ihnen auf Wunsch zugesandt.
                * Die Veranstaltung ist als Bildungsurlaub nach AWbG in NRW anerkannt. Die Anerkennung in anderen Bundesländern prüfen wir gern auf Nachfrage. Eine Mitteilung für den Arbeitgeber bzgl. Freistellung wird auf Wunsch zugesandt; bitte beachten Sie die geltenden Fristen.

                Eingeladen sind…
                pädagogische Fachkräfte in Kitas, dem offenen Ganztag und der Familienbildung sowie weitere Interessierte.

                Bitte mitbringen:
                Eine Isomatte, eine Decke, ein Kissen, warme Socken, bequeme Kleidung, festes Schuhwerk.

                Der Teilnehmerbeitrag von € 290,00 enthält die Seminargebühr einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Ermäßigung für Studierende in Erstausbildung ist auf Anfrage möglich. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden.

                Anmeldeformular

                Thema: »Gut für mich. Gut für Kinder« Selbstfürsorge und Resilienz im pädagogischen Alltag
                Datum: 23.02.2027 14:30 - 25.02.2027 14:00
                Kosten: € 290,00

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                  Seminar in Kooperation mit dem Landfrauenverband der Kreise Hochsauerland, Olpe und Siegen-Wittgenstein im Christlichen Bildungswerk Die HEGGE

                  Aktuell leiden viele von uns an einer Überdosis Weltgeschehen. Manche von uns fühlen sich angesichts der rasanten globalen und gesellschaftlichen Entwicklungen ohnmächtig und fragen sich, was man als Einzelne noch tun kann. Das Seminar „Drei Tage Zeit für mich“, das mittlerweile zum fünften Mal auf der HEGGE stattfindet, möchte auf unterschiedliche Weise zur persönlichen Stärkung beitragen. Denn gerade wir Frauen „haben alle ein bisschen „Ich will die Welt retten“ in uns. Aber es ist ok, wenn du erstmal nur einen Menschen rettest. Und es ist ok, wenn dieser Mensch du selbst bist“ (Aus: Ein guter Plan 2025). Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich verwöhnen zu lassen, stärker in sich hineinzuspüren, neue Impulse und Perspektiven zu gewinnen, sich mit anderen zu verbinden, zur Ruhe zu kommen.

                  Zu den unterschiedlichen Angeboten gehören u.a. folgende Themen:

                  ·       Die Kraft der (weiblichen) Verbundenheit

                  ·       Wie kann ich mich mit anderen Frauen verbinden?

                  ·       Future Skills – Wie werden wir zukunftsfähig?

                  ·       Wege zu mehr Gelassenheit

                  ·       Ein gemeinsamer Filmabend

                  ·       Gemeinsames Bewegen, Tanzen und Singen

                  ·       Naturerleben

                  ·       Mit CAPACITAR die eigenen Ressourcen stärken

                   

                  Teilnehmerbeitrag:

                  240,00 €      für Mitglieder – bei Unterbringung im EZ

                  230,00 €      für Mitglieder – bei Unterbringung im DZ

                  sonst zzgl. 20 € für Nichtmitglieder

                  – einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen und saisonalen Produkten.

                  Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie ein EZ oder DZ wünschen und ob Sie Mitglied im Landfrauenverband sind. 

                  Anmeldeformular

                  Thema: Drei Tage Zeit für mich – Wie wir gestärkt durch anspruchsvolle Zeiten kommen.
                  Datum: 17.11.2026 00:00 - 19.11.2026 14:00
                  Kosten: 240,00

                    Allgemeine Informationen

                    Fahrgemeinschaft

                    Ich erlaube, meine Kontaktdaten zu diesem Zweck an andere weiterzugeben.

                    Ihre Anschrift

                    Weitere Bemerkungen

                    Schwerwiegende Lebensmittelunverträglichkeiten teilen Sie uns bitte spätestens bis drei Werktage vor Anreise mit.

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                    Wir leben in einer Welt, in der Polarisierungen und Feindbilder zunehmen. Oft scheint es, als müssten wir uns für eine Seite entscheiden und die „anderen“ überzeugen oder bekämpfen. Und dann werden die Gräben noch tiefer.

                    Der Workshop möchte diese gesellschaftlichen Herausforderungen im ganz Persönlichen in den Blick nehmen:

                    In dem Workshop geht es darum, uns in radikaler Akzeptanz zu üben, und anzunehmen, dass etwas oder jemand so ist wie es, er oder sie ist, dass sich weder der oder die andere, noch ich ändern MUSS.

                    Es geht um die Erkenntnis, dass es nicht das eine richtige Verhalten gibt. Nur dann ist es möglich, auf der Grundlage unserer Werte und in echter Kooperation ins Handeln zu kommen. Und dann KÖNNEN wir uns verändern, wachsen und mutig nächste Schritte gehen – aber nicht aufgrund von Druck oder Anpassung, sondern aus unserer Integrität heraus. Dann kann es passieren, dass plötzlich auch die anderen ganz anders sind, als wir dachten.

                    In verschiedenen Erfahrungsspielräumen werden wir uns mit den uns umgebenen Machtstrukturen, mit Polarisierungen, Zuschreibungen, Aus- und Abgrenzungen und unserem Auftreten in dieser Welt beschäftigen.

                    Gleichzeitig bietet der Workshop eine Einführung in die Grundkoordinaten des Veto-Prinzips®. Der Fokus liegt dabei auf der Statuslehre mit den vier Statustieren Löwe, Kläffer, Erdmännchen und Schildkröte. Dabei werden in verschiedenen Erfahrungsspielräumen echte Situationen der Teilnehmer*innen (oft mit viel Lachen und Leichtigkeit) nachgespielt und du kannst dich im geschützten Rahmen spielerisch an die Grenze deiner „Statuskomfortzone“ wagen. Die gesellschaftlich so festgefügt scheinenden Strukturen werden dann weicher – denn am Ende sind wir alle nur Menschen. Du brauchst keinerlei Vorwissen, nur Lust, dir selbst und anderen zu begegnen.

                    Das Seminar wird von Judith Matern geleitet.

                    Unsere Referentin:

                    Judith Matern, Freiburg

                    Judith Matern ist Theaterpädagogin und Lehrerin, sie lebt und wirkt in Freiburg. Immer wieder hat sie in ihrem Arbeitsalltag erlebt, wie Konflikte oder Missverständnisse zu Trennung führen. Deshalb forscht sie seit vielen Jahren dazu, was Menschen in Verbindung zu sich und anderen bringen kann. Antworten hat sie in Ausbildungen zur TZI (Themenzentrierter Interaktion nach Ruth Cohn) und dem Veto-Prinzip nach Maike Plath, sowie in Kursen zu Gefühlsarbeit von Vivian Dittmar, Trauma-informierten Ansätzen nach Thomas Hübl und ihrer regelmäßigen Yoga-Praxis gefunden. Weitere Informationen auf: www.wuerde-voll-lernen.de

                    Veranstaltungsleitung und Ansprechpartnerin:

                    Dr. Sandra Legge, Die HEGGE

                     

                    Mittwoch, 10. Februar 2027  
                    11.00 Uhr Beginn mit Stehkaffee
                    11.15 Uhr Begrüßung und Hinführung durch Dr. Sandra Legge, Die HEGGE
                    anschließend
                    Judith Matern, Freiburg

                    In der Gruppe ankommen und Ausrichtung

                    nachmittags und abends Einführung in die demokratische Führung des Veto-Prinzips®
                    Donnerstag, 11. Feburar 2027  
                    ganztägig
                    Judith Matern

                    Übungen zur Radikalen Akzeptanz und nach der eigenen Wirkmacht/Einführung in die Statuslehre des Veto-Prinzips®

                    Freitag 12. Februar 2027  
                    vormittags
                    Judith Matern

                    Symbolisches Kapital/Auftrittsübung

                    15.00 Uhr Seminarende

                    Der Teilnehmerbeitrag von 325,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden

                    Anmeldeformular

                    Thema: Im Annehmen gestalten. Workshop nach dem Veto-Prinzip nach Maike Plath
                    Datum: 10.02.2027 11:00 - 12.02.2027 15:00
                    Kosten: 325,00

                      Allgemeine Informationen

                      Fahrgemeinschaft

                      Ich erlaube, meine Kontaktdaten zu diesem Zweck an andere weiterzugeben.

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                      Schwerwiegende Lebensmittelunverträglichkeiten teilen Sie uns bitte spätestens bis drei Werktage vor Anreise mit.

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