
Wie sieht Ihr Rückblick aufs Jahr aus? Sie fühlen sich gehetzt? Am Ende des Tages sind noch so viele Aufgaben übrig? Sie stellen sich sogar manchmal die Sinnfrage: Wofür eigentlich?
Damit rückt die Frage ins Zentrum, was denn eigentlich das Wesentliche ist. Wenn Sie nur versuchen, möglichst viele Tätigkeiten in ein möglichst kleines Zeitfenster zu pressen, kann kaum gutes Selbst- und Zeitmanagement gelingen. Deswegen setzen wir bei der wichtigen Frage an, wie wir Zeit überhaupt subjektiv erleben.
Sie werden bei einigen Säulen Ihres Selbstmanagements schon jetzt viel zu bieten haben. Dies gilt es zu bewahren. Wie sieht es mit den anderen aus, und wie bekommen wir auch hier zusätzlich ein wichtiges Fundament?
Schieben Sie unangenehme Dinge vor sich her? Wollen Sie manchmal Dinge einfach zu perfekt machen? Einige Routinen sind gut; sie geben Sicherheit und ermöglichen effizientes Arbeiten. Mit anderen stehen wir uns schon mal im Weg. Sie können sich Ihren persönlichen Status Quo vergegenwärtigen und entsprechende eigene Optimierungen ableiten.
Datenflut und Aufgaben haben in den letzten Jahren nicht nur gefühlt zugenommen. Kein Mensch, ob Chef, Kollegin oder Kunde gibt uns eine „unwichtige Aufgabe“. Wir können mit ein paar raschen Fragen selbst gut einschätzen, welche Aufgabe wirklich wichtig und was in der Aufgabe selbst nötig ist.
Die schönsten Pläne drohen zu scheitern, wenn andere Menschen dazwischenfunken. Hier werden wir wirksam die nötigen Grenzen setzen. Und das ohne schlechtes Gewissen. Was in einer konzentrierten Stunde alles möglich ist, werden wir direkt erfahrbar machen. Wir erproben wirksame Strategien und geben so „Zeitfressern“ keine Chance.
Unser Referent
Dirk Käser, Paderborn
studierte Germanistik, Geschichte, Medienwissenschaft sowie Kulturwissenschaftliche Anthropologie. Bis 2008 war er als Repräsentant für Kulturwissenschaftliche Anthropologie an der Universität Paderborn tätig. Seit nunmehr 20 Jahren arbeitet er als Trainer für Selbstmanagement und Kommunikation in Unternehmen, Universitäten, Behörden und bei Bildungsträgern. Darüber hinaus sammelte er internationale Erfahrung durch Trainingseinsätze in Albanien und Mazedonien.
Tagungsleitung: Damian Lazarek, Die HEGGE
Inhalte:
– „Mache ich doch täglich!“ – Bedeutung des persönlichen Zeitmanagements analysieren
– Uhrzeit, persönliche Zeit, Arbeitsuhr – was ist Zeit und wo setze ich beim Zeitmanagement an?
– Checkliste für das eigene Zeitmanagement
– Sieben Säulen des Selbstmanagements – ein wertvoller Spiegel
– Was ist mir wirklich wichtig? – Lebensbalance finden und wahren
– Zuviel auf einmal – Prioritäten setzen
– Zielgenaue Fragen, um Prioritäten zu setzen
– Macht des Schriftlichen und Macht der Sprache
– Verbindliche eigene Ziele formulieren und messbare Ziele verfolgen
– „Das mache ich dann morgen.“ – Tagespläne komplett schaffen und Prokrastination vermeiden
– Die Balance aus Zeitinvestition und Zeitersparnis durch Zeitmanagement wahren
– Zeitfresser identifizieren und eliminieren
– Stille Stunde – wie wehren wir Störungen ab?
– Auf Augenhöhe Grenzen setzen
– Gegen den Sägeblatt-Effekt – Wann bearbeite ich etwas konsequent weiter, wann wechsle ich zwischen Aufgaben?
– Dialog kontrollieren und Dinge erfolgreich delegieren
– Innere Antreiber im Griff gegen den Perfektionismus + „es allen recht zu machen“
Der Teilnehmerbeitrag von 650,00 enthält die Seminargebühr, einschließlich Unterkunft und Verpflegung mit hochwertigen, auch regionalen Produkten. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen können nicht erstattet werden

