So eine eindrucksvolle Liturgie und anschließende Feier hat es lange nicht auf der HEGGE gegeben: Sr. Onjaniaina Marie Claudia Maholisoa legte am vergangenen Samstag ihre Ewigen Gelübde für ihr Ordensleben in der Gemeinschaft unserer Lieben Frau von La Salette (SNDS) ab. 21 Mitschwestern waren aus Frankreich und Madagaskar (dem Geburtsland von Sr. Onja) angereist, darunter die Generaloberin Sr. Estelle, die Provinzoberin von Frankreich Sr. Miora und die Provinzoberin von Madagaskar Sr. Aimée.

Weihbischof Matthias König, der die SNDS seit vielen Jahren kennt und auch bereits in Madagaskar einige Niederlassungen besucht hat, war der Festzelebrant der Liturgie, bei der sowohl auf Deutsch, auf Französisch und auf Madagassisch gesungen, gesprochen und gebetet wurde. Da Mitschwester Georgine alle drei Sprachen spricht, sorgte sie für die nötigen Erklärungen und Überleitungen. Nach madagassischem Brauch segnen die Eltern am Vorabend ihre Tochter. Da der Vater von Sr. Onja gestorben ist, als sie und ihre Zwillingsschwester nur sechs Monate alt waren und die Mutter die weite Reise nicht unternehmen konnte, segneten ihre Mitschwestern und die Heggefrauen sie stellvertretend.

Nach der feierlichen Messe und einem gemeinsamen Mittagessen wurde im Vortragsraum der HEGGE getanzt und gesungen. Auch die obligatorische Torte wurde tanzend hereingetragen. „Ein besonderer, freudenreicher Tag, der beide Gemeinschaften noch mehr miteinander verbunden hat“, so die Oberin der Heggefrauen Dorothee Mann.
Die Gründung der SNDS geht auf eine Marienerscheinung in dem kleinen Ort La Salette in den französischen Alpen zurück. Inzwischen gibt es Schwestern in elf Ländern. In Deutschland leben aktuell zwei Schwestern, die mit der Gemeinschaft der Heggefrauen eng verbunden sind. Eine eigene Kommunität wird angestrebt und soll vom Erzbistum Paderborn unterstützt werden.

 

Das Christliche Bildungswerk Die HEGGE lädt für Donnerstag, den 15. Oktober um 19.30 Uhr herzlich ein zu einem musikalischen Mitmachabend.

Musik, Improvisation und Begegnung: Im Rahmen des Workshops »Von der Kunst der emphatischen Begegnung« laden die Kontaktclowns Luise & PeterSilie zu einem musikalischen Abend ein, bei dem Musik, Döntjes und Improvisation spontan miteinander ins Spiel kommen – interaktiv, überraschend und mitten aus dem Moment.
Es ist ein Abend mit Mitmachfaktor: Wohin die Reise geht, entscheiden die Teilnehmenden gemeinsam. Es gibt Chansons, Walzer, Musik der 20er-Jahre, Weltmusik, tanzbare Rhythmen, dazu Geschichten, Döntjes und jede Menge Überraschungen.

Der Eintritt ist frei.
Die Hegge ist zu erreichen von Warburg aus auf der B 252 an Peckelsheim vorbei nach Niesen, von dort (noch 2,5 km) weiter Richtung Frohnhausen.

In dem fünftägigen Workshop „Von der Kunst der empathischen Begegnung“ vom 12.-16. Oktober sind noch wenige Plätze frei. Wer teilnehmen möchte, kann sich noch kurzfristig anmelden.

Anmeldungen und weitere Auskünfte:

Die HEGGE Christliches Bildungswerk
Hegge 4, 34439 Willebadessen
Tel: 05644-400
www.die-hegge.de
bildungswerk@die-hegge.de

 

Foto: © Nicole Malonnek

Anmeldeformular

Thema: Musikalischer Mitmachabend
Datum: 15.10.2026 19:30 - 15.10.2026 22:00
Kosten: Der Eintritt ist frei

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    Die Außenschutzverglasung der großen Fensterwand unserer Kapelle musste schon länger dringend erneuert werden. Es handelt sich um die Fensterwand, die den Altarraum und damit die ganze Kapelle nach Westen abschließt. Da unser Haus frei auf einer Anhöhe steht, ist diese Fensterwand stark den Unbilden des Wetters ausgesetzt. Wir hatten hier noch die ersten Holzfenster von 1953, die mittlerweile durchgefault waren.

    Für die Erneuerung hatten wir uns nach Rücksprache mit dem Bauamt des Erzbistums Paderborn für eine Festverglasung als Alukonstruktion entschieden, bei der die bunten bleiverglasten Fenster, gestaltet von Peter Gallaus, davorgehängt werden.

    Mit dem Fenstertausch wurden Firmen der Region beauftragt: BUDO-Metallbau aus Warburg/Dössel übernahm den Ausbau der alten Fenster sowie den Einbau der neuen Fenster, Bauunternehmen Willi Vornholt aus Peckelsheim verputzte die offengelegten Fensterlaibungen. Die Malerarbeiten sowie das Abhängen und neu Aufhängen der Buntglasfenster wurde von der HEGGE in Eigenleistung beigetragen.

    Wir danken dem Erzbistum Paderborn für die finanzielle Unterstützung dieser Baumaßnahme!

    La Salette 2021

    La Salette 2021

    Bereits seit 2018 wächst der Kontakt der HEGGE-Gemeinschaft zu Schwestern aus Madagaskar, die der Kongregation „Unserer Lieben Frau von La Salette“ angehören.

    La Salette ist ein Dorf in den französischen Alpen, etwa 80 km südlich von Grenoble gelegen, in dem sich 1846 der Überlieferung nach eine Marienerscheinung ereignete. Maria, so die Tradition, erschien dort zwei Hirtenkindern, die eine Kuhherde auf einer Alm oberhalb ihres Dorfes La Salette hüteten, und mahnte unter Tränen zur Umkehr und Versöhnung. Bereits wenige Wochen nach dem Bericht der Hirtenkinder trafen sich erste Pilgergruppen am Ort der Erscheinung. Fünf Jahre später wurde die Erscheinung von der katholischen Kirche anerkannt.
    La Salette gehört heute mit Lourdes zu den größten Wallfahrtsorten Frankreichs.
    (Nähere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Notre-Dame_de_La_Salette )

    Die Schwesterngemeinschaft, die sich in La Salette gegründet hat, bietet den jährlich 150.000 – 200.000 Pilgern Unterkunft und Verpflegung sowie ein pastorales Programm, zum Beispiel abendliche Lichterprozessionen.

    Der Orden ist mittlerweile international tätig und hat Niederlassungen in Algerien, Angola, Brasilien, Frankreich (rund 20 Konvente außerhalb von La Salette), Italien, Kanada, Madagaskar, Myanmar, Philippinen, Polen und den USA. Insgesamt verbindet sie geistliche Aufgaben mit Bildungsarbeit, sozialem Engagement und der Unterstützung besonders verletzlicher Menschen.

    Neben der Pilgerarbeit in La Salette sind ihre weiteren Einsatzfelder je nach Land unterschiedlich, umfassen aber vor allem:

    o Seelsorge und Gemeindearbeit: Katechese, Gottesdienstgestaltung, Bibelarbeit sowie Begleitung von Menschen.
    o Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Unterricht und Schulen, Betreuung von Straßenkindern und Unterstützung benachteiligter Kinder.
    o Soziale Arbeit: Hilfe für Arme, Obdachlose, Menschen ohne familiäre Unterstützung und Opfer von Gewalt oder Naturkatastrophen. Arbeit in Krankenhäusern und Gesundheitszentren.
    o Kranken- und Altenseelsorge: Besuche bei Kranken und Einsamen, Dienste in Krankenhäusern, Altenheimen und als Krankenhausseelsorgerinnen.
    o Arbeit mit Menschen mit Behinderungen: Unterstützung gehörloser und stummer Frauen, Rehabilitation von Kindern mit Behinderungen sowie Arbeit in einem Zentrum für blinde Menschen
    o Hilfe für Frauen: Förderung und Unterstützung von Frauen, besonders dort, wo sie gesellschaftlich benachteiligt sind.
    o Wallfahrts- und Missionsarbeit: Mitarbeit an Wallfahrtsorten, Begleitung von Pilgernden und Weitergabe der Botschaft von La Salette.
    o Dienst an Geflüchteten und Kriegsopfern: In Myanmar wirken sie unter anderem in Flüchtlings- beziehungsweise Kriegsopferlagern und in der Caritasarbeit.

    (Nähere Infos: https://www.soeurs-lasalette.com/de/ou-sommes-nous)

    Sr. Georgine Rakotondrafara SNDS kam 2018 nach Deutschland, wohnte und arbeitete für die Zeit ihres Bundesfreiwilligendienstes auf der HEGGE. Durch sie erhielten die Frauen der HEGGE und das HEGGE-Team erste Einblicke in das Leben der Menschen auf Madagaskar, in ihre Kultur und Traditionen, in den Reichtum ihrer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt, in die Spiritualität ihrer Kongregation, auch in die komplexen Probleme des Landes, vor allem aufgrund des Klimawandels. Sr. Georgine band sich 2021 mit ihren ewigen Gelübden an Gott und ihre Gemeinschaft. Beruflich zog es sie nach dem Bundesfreiwilligendienst in die Krankenpflege. Sie ist mittlerweile examinierte Krankenschwester bzw. Pflegefachfrau. Sie lebt und arbeitet in Köln, kommt regelmäßig auf Besuch zur HEGGE.
    Im Dezember 2024 kam eine weitere junge Schwester aus Madagaskar auf die HEGGE: Sr. Onja Maholisoa SNDS. Auch sie arbeitete zunächst ein Jahr im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes auf der HEGGE mit, lernte parallel dazu die deutsche Sprache, deutsche Kultur, deutsche Traditionen und Gewohnheiten. Darüber hinaus lernt sie, Klavier zu spielen. Seit April 2026 befindet sie sich in der Ausbildung als Pflegefachassistentin am St. Vincenz Hospital in Brakel. Am 31.10.2026 will sie sich mit ewigen Gelübden an Gott und ihre Gemeinschaft binden.
    Für die HEGGE ist der Kontakt und Austausch mit den SNDS-Schwestern ein großer Gewinn und große Freude. Wir können von diesen Schwestern sehr viel lernen.

     

    In den späten Abendstunden des 1. Mai 2026 verstarb Dr. Anna Ulrich im 98. Lebensjahr.
    Sie gehörte seit 1951 der Hegge-Gemeinschaft an. Frau Anna starb in der Zuversicht auf Gottes Verheißung nach einem glücklichen, erfüllten, in allen
    Dimensionen ausgekosteten Leben und nach einer in heiterer Tapferkeit ertragenen Altersphase.

    Sie gehörte zu den Gründerinnen des Internationalen Studentenwohnheims HEGGE-Kolleg in Bochum und leitete dieses von 1965 bis 1985.
    Von 1986 bis 2006 war sie Oberin der Hegge-Gemeinschaft und Leiterin des Christlichen Bildungswerks Die HEGGE.

    Frau Anna war eine leidenschaftliche und überaus begabte Gestalterin. Mit Klugheit, Weitsicht, Begeisterung und Mut führte und prägte sie die HEGGE
    über Jahrzehnte.
    Ihre besondere Liebe galt der Kunst, insbesondere der Musik und der Architektur. Ihr Herzensanliegen war es, „hinter Beton und Stein einen Raum
    für alle zu errichten“.

    Wir trauern um sie in großer Dankbarkeit.

    für die Frauen der HEGGE                                                        für das HEGGE-Team
    Oberin Dorothee Mann                                                               Dr. Sandra Legge

    sowie alle Verwandten, Freundinnen und Freunde.

    Wir feiern die Hl. Messe für die Verstorbene am Mittwoch, dem 13.05.2026, um 14 Uhr in der HEGGE-Kapelle.
    Die Beerdigung auf dem Friedhof zu Niesen schließt sich an.

    Anstelle zugedachter Blumen bitten wir im Sinne der Verstorbenen um eine Spende für die Aufgaben des Christlichen Bildungswerks Die HEGGE,
    Pax-Bank für Kirche und Caritas eG, IBAN: DE42 3706 0193 1051 7240 00.

     

    Die MÄNNER singen auf der Hegge von „MÄNNERsachen“

    Auch in diesem Jahr tritt die Frankfurter A-cappella-Gruppe „Die Männer“ wieder in Ostwestfalen auf.
    In ihrem diesjährigen Programm „MÄNNERsachen“ stellen die fünf Männer Themen in den Mittelpunkt, die sie beschäftigen, über die sie sich ärgern und die ihnen am Herzen liegen.
    Dabei werden Klischees bedient, aber auch ironisiert und hinterfragt.
    So wartet auf Zuhörerinnen und Zuhörer am 17.1.2026 um 19:30 Uhr wieder ein unterhaltsamer Abend auf der HEGGE!

    Der Eintritt ist frei.

    Nähere Informationen:

    Die HEGGE – Christliches Bildungswerk
    Hegge 4
    34439 Willebadessen – OT Niesen
    Tel. 05644 – 400
    Mail: bildungswerk@die-hegge.de
    www.die-hegge.de

     

    Anmeldeformular

    Thema: Die MÄNNER singen auf der Hegge von „MÄNNERsachen“
    Datum: 17.01.2026 19:30 - 17.01.2026 22:00
    Kosten: Der Eintritt ist frei

      Allgemeine Informationen

      Fahrgemeinschaft

      Ich erlaube, meine Kontaktdaten zu diesem Zweck an andere weiterzugeben.

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      Am Sonntag, den 23. November 2025, wurde Dr. Ulli Polenz auf seinen Wunsch hin vom Amt des Moderators der HEGGE-Ärztetagungen verabschiedet.

      Dr. Ulli Polenz, Hausarzt aus Paderborn-Wewer, leitete seit 1999 mit außerordentlicher Kompetenz, Empathie, Verbindlichkeit und Menschenfreundlichkeit die Gespräche und Diskussionen dieser Tagungsreihe. Stets war es ihm gelungen, bei den Tagungen eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre zu implementieren. Er schuf damit die Grundlage für einen fruchtbaren und ehrlichen Austausch der Teilnehmer*innen einerseits untereinander wie auch andererseits zwischen Referent*innen und Teilnehmer*innen.

      Oberin Dorothee Mann hatte im Hegge-Archiv sämtliche Programme von 1999 bis 2025 zusammengestellt und dankte Dr. Polenz im Namen der HEGGE für 26 Jahre „außerordentlich produktiver und verlässlicher Zusammenarbeit.“

      Nachdem Dr. Polenz, gemeinsam mit seiner Frau Johanna, bereits seit 1981 regelmäßiger Teilnehmer der Ärztetagungen gewesen war, hatte die Hegge-Frau Therese Ulrich ihn 1999 „um ärztlichen Beistand“ gebeten: er möge die fachliche Gesprächsleitung dieser Veranstaltungsreihe übernehmen. Polenz war diesem Wunsch nobel und großzügig nachgekommen. In seiner Antwort an Frau Therese schrieb er: „ich freue mich, wenn ich Ihnen ein bißchen helfen kann…“.

      „Dr. Polenz war in all den Jahren durchgängig und verlässlich ein freundlicher, zugewandter, kompetenter Ratgeber. Dabei zupackend und entscheidungsfreudig, wenn es um Themen oder Referentenwahl ging. Es war eine richtig gute Zeit mit Ihnen!“, sagte Frau Dorothee bei seiner Verabschiedung, 26 Jahre später.

      Dr. Franz Köhler, Freund und ärztlicher Kollege aus Paderborn, schloss sich dem Dank an und sagte: „Du hast Diskussionen mit Feingefühl geleitet, komplexe Themen verständlich gemacht und eine Atmosphäre geschaffen, in der sich alle Beteiligten respektiert, gehört und ernst genommen fühlten…“.

      Weiterer öffentlicher Dank kam von Dr. Wilhelm Grohmann, Ratingen, der Dr. Polenz ausschließlich über die HEGGE kennen und schätzen gelernt hatte.

      Dr. Polenz erhielt als Präsent einen „Gesundheitskorb“. Er dankte seinerseits für diese „gute Zeit“ und brachte zum Ausdruck, dass die Aufgabe für ihn durch die 26 Jahre hindurch vor allem eine große Freude gewesen sei, nur in seltenen Fällen auch eine Anstrengung.

      Dr. Gabi Voß, Hausärztin aus Paderborn-Wewer, wurde abschließend mit Blumen in ihrer neuen Rolle als künftige Moderatorin der HEGGE-Ärztetagungen begrüßt und nahm sogleich beherzt den Stift in die Hand, um mit den anwesenden Ärztinnen und Ärzten das Thema für 2026 abzustimmen.

       

      Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung unseres Trägervereins „Christliches Bildungswerk DIE HEGGE e.V.“ fand am 7. September 2025 eine Neuwahl des Vorstandes statt.

      Das bisherige Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan hatte aus gesundheitlichen Gründen ihr Ausscheiden aus dem Vorstand erklärt, was eine Neuwahl erforderlich machte.

      Der Vorstand setzt sich satzungsgemäß aus vier gewählten Mitgliedern zusammen. Erneut gewählt wurden von der Mitgliederversammlung am 7. September 2025

      • als 1. Vorsitzender Dr. jur. Martin Seiling
      • als 2. Vorsitzende Oberin Dorothea Mann, Die Hegge
      • als 3. Vorsitzende Dr. phil. Sandra Legge, Willebadessen-Fölsen.

      Als 4. Vorsitzende wurde neu in den Vorstand gewählt Dr. phil. Ursula Kubera, Weinheim.

      Dr. Ursula Kubera stellt sich Ihnen kurz vor:

      „Mein Name ist Ursula Kubera. Ich kenne die Hegge seit gut dreißig Jahren und habe es stets bedauert, dass ich durch meine berufliche Belastungen nur selten diesen Ort der Spiritualität und des kritischen Geistes aufsuchen konnte. Als pensionierte Schulleiterin eines katholischen Gymnasiums nutze ich meine freie Zeit nun öfter, um Seminare auf der Hegge zu besuchen. Gerne nehme ich auch an den sehr anregenden Studienfahrten teil. Im Vorstand des Trägervereines möchte ich gerne meine pädagogischen Fähigkeiten sowie meine Expertise im Bereich der Haushaltsführung einbringen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neu gewählten Vorstand.“

      Der Verein „Christliches Bildungswerk DIE HEGGE e.V.“ wird derzeit von 25 Mitgliedern getragen. Erstmals begrüßen durften wir bei der diesjährigen Mitgliederversammlung

      • Delia Freudenreich, Paderborn
      • Maria Komm, Willebadessen,
      • Ursula Kubera, Weinheim,
      • Beatrix Oehm, Menden,
      • Annette Sürig-Tenge, Willebadessen

      Das Team der HEGGE dankt dem neu gewählten Vorstand sowie den alten wie den neuen Mitgliedern des Trägervereins für Ihre Bereitschaft, die Arbeit und Zukunftsfähigkeit des Christlichen Bildungswerks DIE HEGGE e.V. zu unterstützen und zu fördern.

      Seit Anfang August beherbergt Die HEGGE eine besondere Figur: gefertigt aus derbem Eichenholz, gekleidet in ein schlichtes weißes Kleid, aufrecht stehend und mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. Es ist kein neues Kunstwerk im eigentlichen Sinn. Vielmehr ist es eine Botschafterin der Menschenwürde.

      Seit mehr als zehn Jahren schnitzt Ralf Knoblauch, Diakon und Tischler aus Bonn, Königinnen und Könige aus Holz. Weltweit sprechen diese jedem Menschen seine einzigartige Würde zu. Täglich erinnern diese daran, dass Würde verletzlich ist und dass Menschen füreinander da sein sollen.

      Nun hat solch ein Königin ihren Platz auf der HEGGE gefunden.

      Ausgangspunkt war im November 2022 zum FrauenOrt der Besuch einer Königin, der bis heute nachklingt. Weitere Begegnungen folgten und beeindruckten uns tief. Schließlich war es Susanne Münch, eine Frau des HEGGE-Rings, die mit großer Entschlossenheit eine Königin von Ralf Knoblauch erwarb.

      Stets wird es Gelegenheit geben, in unserem Haus der Königin zu begegnen und mit ihr der Botschaft: Du bist ein Königskind.

      Die Frauen der HEGGE-Gemeinschaft trauern um ADELHEID GECK, die am 23. März 2025 verstorben ist.

       

      Am 14. Januar 1937 wurde sie in Berlin geboren. Studium (1958-1963) und Promotion (1970) absolvierte sie in Berlin. Von 1971-1996 war sie Dozentin an der Hochschule Bremen und Referentin für Musik an der katholischen Erwachsenenbildungsstätte „Niels Stensen Haus“ der Diözese Hildesheim. Daneben komponierte sie Motetten und Oratorien, die sie mit Erfolg einstudierte und aufführte. Ihren Lebensabend verbrachte sie in Abenberg (Bayern), wo sie am 23. März 2025 im Alter von 87 Jahren verstarb.

       

      Adelheid Geck gehörte vom 01. November 1992 bis 15. September 2007 zum HEGGE-Ring, der dem Konvent der HEGGE-Frauen assoziiert ist. In dieser Eigenschaft war sie über viele Jahre im HEGGE-Team zuständig für Musik, ihre Lehre und ihre Vermittlung. Ihr lag diese Arbeit, da sie durch Ausbildung und Beruf sowie ehrenamtliches Engagement gut vorbereitet war.

       

      Wir kannten Adelheid Geck bei ihrem Eintritt bereits gut durch ihre Mitwirkung bei vielen Veranstaltungen in unserem Haus in den Jahren zuvor und durch ein Sabbatsemester, das sie bei uns verbrachte. Sie gestaltete Vorträge im Themenbereich der Musik, der Musikgeschichte und Musiktheorie, sie bereitete mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern bunte Abende mit Gesang und Instrumentalmusik vor, übte Gesänge für die Gottesdienste ein und manches mehr.

       

      Durch ihre ansteckende Fröhlichkeit und ihr pädagogisches Geschick übertrug sich ihre Freude an der Musik auf die Gäste, auch bei jenen, die meinten, nicht musikalisch zu sein.

       

      Nach ihrem Umzug von Plau am See nach Abenberg (Bayern) konnte sie wegen der weiten Entfernung und fortschreitendem Alter die Fahrt zu HEGGE nicht mehr auf sich nehmen.

       

      Die HEGGE und viele ihrer Freundinnen und Freunde bewahren Adelheid Geck in dankbarer Erinnerung.

       

      Professfeier A. Geck, Fr. Luzia, Fr. Exner und Kinder