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Hegge-Post

1. Neues von der Hegge

Unsere letzte Hegge-Post vom Januar zeigte die Hegge und die sie umgebende Landschaft noch tief verschneit. Mittlerweile haben sich nicht nur die Frühblüher ans Tageslicht gewagt, sondern auch die Beete im Hegge-Park stehen in ihrer „Frühjahrsblüte“.

Zeder aus dem Libanon:

Im Rahmen eines Gotteslobs am Morgen wurde eine Zeder aus dem Libanon begrüßt, die von Geflüchteten der Referentin der Hegge, Dagmar Feldmann, geschenkt worden war. Das kleine Bäumchen pflanzten die Frauen des Hegge-Rings, Annette Weirich und Hildegard Thust, liebevoll auf der großen Wiese vor dem Gästetrakt ein. Wir hoffen, dass die Libanon-Zeder schnell mit ihren Wurzeln Halt findet  und in ihrer neuen Umgebung gut wächst und gedeiht..


Neues schattiges Plätzchen:

Für alle, die einen Spaziergang durch den Hegge-Park machen oder den Wort-Weg gehen, wurde ein kleiner Ruheplatz unterhalb der Pergola geschaffen. An warmen Sommerabenden kann man sich auch in kleiner Runde hier zusammenfinden.

 

2. Aus der Seminararbeit

Das Tagungsprogramm der ersten 3 Monate im neuen Jahr war sehr intensiv und die Seminare wurden von vielen interessierten Gästen besucht. Besonders spannend war die Tagung  „WILLKOMMEN! ANGEKOMMEN?“ Beim gemeinsamen Singen, in Workshops und Gesprächsrunden, fanden Geflüchtete und ihre Begleiter sowie auch Teilnehmer der zeitgleich stattfindenden Winterakademie gute Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu kommen.

Ganz herzlich laden wir zu unseren Tagungen ein, die demnächst stattfinden und bei denen noch einige Plätze frei sind:

5.5. 2017 – 7.5.2017
Religion, Kunst und Kitsch – ein natürliches Dreiecksverhältnis?

9.5.2017 – 10.5.2017
KINDER.BIBEL.GESCHICHTEN

19.5.2017 – 21.5.2017
GOTT ZUR SPRACHE BRINGEN
  (u.a. mit Andreas Knapp)

24.5.2017 -28.5.2017
AN-SICHTEN – Von der Idee zum Bild
(kunstpraktisches Seminar)

2.6.2017 – 6.6.2017
Pfingsttagung:POLYPHON – Literatur – Musik – Videokunst – Kleinkunst

9.6.2017 – 11.6.2017
VOM HELFENDEN UND HEILENDEN GOTT ERZÄHLEN

3. Kunst auf der Hegge

Im Herbst 2015  kam durch eine Erbschaft ein Kunstschatz auf die Hegge: Graphiken und Monotypien der Künstlerin Johanna Schütz-Wolff (1896-1965).

Schütz-Wolff erfuhr 1915-1919 ihre künstlerische Ausbildung in Halle und München. 1920 übertrug ihr Thiersch die Leitung der neu eingerichteten Textilklasse und Handweberei an der halleschen Kunstgewerbeschule. Der Drang nach monumentaler, architekturbezogener  Kunst erfüllte sie von Anbeginn. Aufträge für Wandmalereien, Bildteppiche, Glasfenster, Wände mit Schriftgestaltung, Mosaiken und Drahtplastik  für kirchliche und öffentliche Räume folgten. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden ihre Werke  als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt. Nun wandte sie sich verstärkt der Graphik zu, vor allem den Gattungen Holzschnitt, Monotypie, Lithographie. Das Grassi-Museum in Leipzig hat 2015 mit einer beachtlichen Ausstellung erneut auf das Wirken dieser zu Unrecht nahezu vergessenen Künstlerin hingewiesen. 

Einige Werke aus dem Nachlass  dieser Künstlerin haben nun auf der Hegge ihren Platz gefunden. 

Johanna Schütz-Wolff (1896-1965), Monotypie o.T.

4. Zum guten Schluss

Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird,
wenn sie erst Schmetterlinge sind,
sie würden ganz anders leben:
froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.

Heinrich Böll

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe und gesegnete Ostertage!

Die nächste Hegge-Post erscheint im Juni 2017.

Sie möchten uns etwas fragen oder haben eine Anregung ? Wir freuen uns über jede Rückmeldung.
bildungswerk@die-hegge.de

Homepage: http://die-hegge.de/

 

Die Hegge | Christliches Bildungswerk | 34439 Willebadessen-Niesen
Telefon: 05644 / 400 oder 700 | E-Mail: bildungswerk@die-hegge.de

 

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