Programm

STERBEN ZULASSEN?

Zugangsbedingungen in der Corona-Pandemie:
 
Sie sind uns willkommen
  10 Tage nach der 3. Impfung (Auffrischungs- bzw. Boosterimpfung)
➤  14 Tage nach der 2. Impfung, die aber nicht länger als 4 Monate zurückliegen darf
+++ Anstelle einer Impfung kann auch eine amtlich bestätigte Genesung stehen +++
Aktueller negativer Coronatest jeweils zusätzlich.
Ansonsten gelten die Regeln eines behördlich anerkannten Hygienekonzepts der Hegge.

Wir laden Sie – als ehrenamtliche MitarbeiterIn im ambulanten oder stationären Hospizdienst oder als MultiplikatorIn der Familienbildungsarbeit – vom 21. bis 24. Februar 2022 freundlich ein zu unserem Seminar mit der Leitfrage:

STERBEN ZULASSEN?

Das Seminar will Menschen, die sich im Hospizdienst oder in der Familienbildungsarbeit engagieren, durch Wissensvermittlung und praktische Orientierungshilfen unterstützen.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, ob man Sterben „einfach“ zulassen darf, wenn der Sterbende nicht mehr leben möchte oder nicht mehr leben kann.

Gestorben wird zwar immer, darüber gesprochen jedoch immer noch zu wenig. Wenn Menschen mit dem Tod in Berührung kommen, brechen viele Ängste und Fragen auf, denen sich die Einzelnen stellen müssen. Hier liegt ein wichtiges Aufgabenfeld von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hospizdienst, denn ihnen sind das Sterben und der Tod vertraut.

Durch die moderne Medizin sind enorme Möglichkeiten entstanden, das Leben zu verlängern und Schmerzen zu verringern. Leider wird der Tod häufig als Scheitern der Medizin angesehen. Daher wird in vielen Krankenhäusern versucht, ihn mit allen Mitteln zu verhindern, nicht immer zum Wohle der Kranken und ihres Umfeldes. Doch wie ist im Einzelfall zu entscheiden? Und wer ist dazu befugt?

Ziel des Seminars ist es, Sie fachkundig und professionell in Ihrem Dienst, insbesondere in der Sterbe- und Trauerbegleitung zu unterstützen.
Der Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Gruppen und engagierten Einzelnen ist wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.
Sie sind uns zur Teilnahme herzlich willkommen!

REFERENTINNEN UND REFERENT

  • med. Jörg Cuno, Facharzt für Innere Medizin, Palliativmedizin, Gründer und Leiter der Palliativakademie Bamberg, Initiator des Palliativ-Portals und Herausgeber des Magazins Columba
  • Dagmar Feldmann, Bildungsreferentin der Hegge, in vielfacher Weise mit den Themen Sterben und Tod vertraut
  • Gerlinde Hennecke, StD‘ i.R. für die Fächer Deutsch und Musik

AUSZUG AUS DEM SEMINARPROGRAMM

MONTAG, 21. Februar 2022

18 Uhr  Beginn des Seminars mit Abendbrot

Dagmar  F e l d m a n n , Die Hegge: BEGRÜSSUNG UND EINFÜHRUNG
Vorstellungsrunde und Berichte aus der ehrenamtlichen sozialen Arbeit

DIENSTAG, 22. Februar 2022

Dagmar  F e l d m a n n : Media vita in morte sumus
– mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen

Gerlinde  H e n n e c k e , Delbrück:
Der Tod in der Literatur

Gesprächsrunde

MITTWOCH, 23. Februar 2022

Dr. med. Jörg  C u n o , Bamberg
Warum wir nicht scheitern, wenn wir das Sterben zulassen

Dr. med. Jörg  C u n o
Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende

Gesprächsrunde

DONNERSTAG, 24. Februar 2022

Dr. med. Jörg  C u n o
Zulassen, dass passieren darf, was ohnehin passieren wird

Schlussgespräch und Auswertung des Seminars

14 Uhr  Ende des Seminars

SEMINARLEITUNG: Dagmar Feldmann, Die Hegge

 

 

 

 

Anmeldeformular

Thema: STERBEN ZULASSEN?
Datum: 21. 02. 2022 - 24. 02. 2022
Kosten: € 290,00





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    Bitte beachten: Nicht in Anspruch genommene Teilleistungen werden nicht erstattet (Pauschalkalkulation).